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Ford: „Das Tal der Tränen ist noch nicht ganz durchschritten“

| Autor: Julia Mauritz

Der Leiter des Nutzfahrzeuggeschäfts der Kölner Ford-Werke, Thomas Juraschek, schildert, wie sich der Ford-Handel in der Corona-Krise geschlagen hat und die Aussichten für die kommenden Monate einschätzt.

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Ford rechnet für 2020 im Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen mit einem Minus von etwa 10 Prozent zum Vorjahr.
Ford rechnet für 2020 im Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen mit einem Minus von etwa 10 Prozent zum Vorjahr.
(Bild: Ford)

Ford-Nutzfahrzeugleiter Thomas Juraschek rechnet mit einer Erholung des Transportergeschäfts bis zum Jahresende.
Ford-Nutzfahrzeugleiter Thomas Juraschek rechnet mit einer Erholung des Transportergeschäfts bis zum Jahresende.
(Bild: Ford)

Thomas Juraschek: Corona hat einige Spuren hinterlassen. Das erste Quartal verliefsehr gut, mit dem Lockdown kam jedoch schnell die Unsicherheit im Markt. Während der Service noch recht nachgefagt war, waren die Zulassungen und die Auftragseingänge in den Monaten April und Mai stark rückläufig – vor allem spontane Ersatzkäufe sind ausgeblieben. Glücklicherweise konnten wir in dieser Phase dank der Auslieferungen an Lieferdienste und die Pharmabranche zumindest unseren Marktanteil recht stabil halten. Erste Belebungsanzeichen haben wir im Juni registriert, der Juli lag dann nur noch geringfügig unter dem Vorjahr. Überrascht hat mich angesichts des Lieferdienst-Booms, dass die Neuzulassungen der leichten Transporter stärker rückläufig waren als die der mittelgroßen und großen Modelle.

Über den Autor

 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Redakteurin