Ford Vignale Concept: Schöner wohnen

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Alles für den Premium-Kunden

Aber „das Produkt ist ohnehin nur die Hälfte der Vignale-Leistung“, betont der Manager. Die andere Hälfte, das sind spezielle Kundenberater, die in besonderen Lounges abgetrennt vom normalen Ford-Kunden die Besser-Käufer betreuen werden. Ganz speziell, versteht sich. Denn Kundenservice ist nach einer Ford-Studie für mehr als ein Drittel der Premium-Kunden der entscheidende Zufriedenheitsfaktor.

Darum steht in Fords Vignale-Lounges bald der Latte macchiato auf dem Couchtisch, der Kunde sinkt in handschuhweiche Ledersofas und knabbert an seinen Sandwiches, während sein Vignale-Mondeo nach der Inspektion fertig zur Übergabe poliert wird. Oder er lässt sich den Top-Ford, den es in der Edelversion ab Anfang 2015 zu kaufen gibt, gleich nach Hause bringen. Alles Teil des Rundum-Sorglos-Paketes, das die Kölner gerade um die Vignale-Linie stricken.

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Rollendes Wohnzimmer

Der S-Max übrigens wird in der Nobel-Version bald auf den neuen Mondeo folgen. Und gerade für den Familien-Van passt das Konzept mit dem Namen eines Turiner Autodesigners der Nachkriegszeit bestens. Da ist sich de Waard sicher. Schließlich ist ein solches Fahrzeug ja immer ein rollendes Wohnzimmer. „Die neueste Mode und die neuesten Möbel-Trends sind für uns Inspiration“, sagt der Ford-Mann. Auch deswegen sind die Kölner seit einigen Jahren mit eigenen Objekten auf der Mailänder Möbelmesse präsent – und auf der Suche nach dem letzten Schrei bei Stoffen, Farben und Materialien.

Ford selbst zeigt auf Mailands Messe allerdings keine Autos, sondern etwa ein edles Café-Tablett, eine schwarzglänzende Handtasche oder einen Lounge-Sessel. Solche Accessoires soll sich der Kunde nach de Waards Vorstellungen bei der Bestellung künftig gleich dazu gönnen.

Und vielleicht mag ja auch der ganz normale Käufer eines Ka oder Fiesta wenigstens eine schicke Vignale-Armbanduhr besitzen – bis das Ersparte für ein ganzes Auto dieser Linie reicht? Eine Alternative wäre allerdings auch ein Wochenende in Mailand mit Espressi macchiati bei Roberto im Palazzo Reale. Ist ja auch premium. „Certo, professore“, sagt der Barista.

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