Hebetechnik/E-Fahrzeuge
Formschlüssige Verbindung
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Elektrisch angetriebene Pkw zu heben, ist diffizil. Maha hat für Schwenkarm-Hebebühnen einen Baukasten mit Tragtellern, Adaptern und markenspezifischen Pads entwickelt. Von der Fahrzeugaufnahme mittels Radgabeln hingegen rät der Werkstattausrüster ab.
Mal wieder wird ein zuvor simpler Prozess verkompliziert – könnte man meinen. Doch so einfach ist die Sache diesmal nicht. Denn auch bisher geht beim Heben von Fahrzeugen mitunter etwas schief. Man denke nur an Sportwagen oder Pick-ups mit stark asymmetrischer Masseverteilung (siehe auch Infokasten auf Seite 56) und nicht zuletzt an historische Fahrzeuge. Ihnen fehlen größtenteils definierte Punkte zum Ansatz der Tragteller moderner Schwenkarm-Hebebühnen. Mögliche Folgen sind Abstürze bzw. verformte Unterböden. Letztere kennt man beispielsweise vom Porsche 911 bis Modelljahr 1986.
Zurück zur Gegenwart. Dass es nochmals komplizierter ist, elektrisch angetriebene Pkw zu heben, liegt an deren unterflur verbauten Hochvoltakkus. Die Akkus beanspruchen beinahe die gesamte Breite des Unterbodens, weshalb die Ansatzpunkte für Schwenkarm-Hebebühnen weit nach außen verlegt werden, mit den Wagenheberaufnahmen verschmelzen und deshalb häufig markenspezifische Formen annehmen. Schließlich will man die Akkus auch ausbauen können. Und das erfolgt nach unten, vergleichbar mit dem Ausbau des Getriebes eines Pkw mit Längsantriebsstrang.
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