Frankreich will Autobranche mit acht Milliarden Euro stützen

Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Ein milliardenschweres Hilfsprogramm soll den französischen Autobauern den Weg aus der Corona-Krise erleichtern. Unter anderem wird der Staat den Kauf von Neuwagen noch stärker fördern als bislang.

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Steuer eines Renault.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Steuer eines Renault.
(Bild: Renault)

Frankreich will die heimische Autobranche mit einem Hilfspaket von mehr als acht Milliarden Euro stützen. Davon werde über eine Milliarde Euro eingesetzt, um die Nachfrage anzukurbeln, sagte Staatschef Emmanuel Macron am Dienstag nach einem Besuch des Zulieferers Valéo im nordfranzösischen Ort Étaples.

„Es gibt 400.000 unverkaufte Fahrzeuge“, sagte der Staatschef, der zuvor in Paris mit Branchen- und Gewerkschaftsvertretern zusammengekommen war. Die Corona-Krise und die Ausgangsbeschränkungen im Land hatten der Branche einen dramatischen Absatzeinbruch beschert.

Macron kündigte an, dass staatliche Anreize für den Kauf von Neuwagen erhöht werden. Soll solle die Hilfe für den Kauf eines E-Autos auf 7.000 Euro steigen – bisher sind es 6.000 Euro.

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