Gasprüfungen: Ausgeschnüffelt

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

In Caravan-Kreisen sorgt sie für mächtig Wirbel, im Kfz-Gewerbe für Kopfschütteln: Die Entscheidung des Bundes, Gasprüfungen mit alternativen Methoden bzw. gleich gar nicht mehr durchzuführen, ist ein starkes Stück und der Todesstoß für die „G 607“.

Bekannte „Gasschnüffler“ dürfen seit 1. Januar nicht mehr im Rahmen von GAP/GSP eingesetzt werden. Stattdessen sollen Werkstätten und Überwacher zum oft wenig praktiablen Lecksuchspray greifen. Die Gasprüfung bei Caravans entfällt sogar komplett.
Bekannte „Gasschnüffler“ dürfen seit 1. Januar nicht mehr im Rahmen von GAP/GSP eingesetzt werden. Stattdessen sollen Werkstätten und Überwacher zum oft wenig praktiablen Lecksuchspray greifen. Die Gasprüfung bei Caravans entfällt sogar komplett.
(Bild: Schmidt/»kfz-betrieb«)

Bürokratieabbau ist eine feine Sache. Das gilt im Prinzip auch für Kfz-Prüfungen. Könnte man die Hauptuntersuchung (HU) effektiver erledigen, beispielsweise weil man weniger Spezialwerkzeug benötigt oder Teilprüfungen entfallen würden: Wer hätte was dagegen? Vermutlich keiner! Vermutlich aber jeder, drohte dabei das Thema Sicherheit unter die Räder zu kommen.

Die klassische Gasprüfung „G 607“ im Rahmen der Hauptuntersuchung ist tot, denn die, die sie anbieten, sind nicht Teil eines DAkkS-akkreditierten Systems – und dürften es auch kaum werden.
Die klassische Gasprüfung „G 607“ im Rahmen der Hauptuntersuchung ist tot, denn die, die sie anbieten, sind nicht Teil eines DAkkS-akkreditierten Systems – und dürften es auch kaum werden.
(Bild: ZKF)