TÜV Nord
„Nutzungsdauer kompensiert NeuzulassXX“
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Hartmut Abeln, Geschäftsführer von TÜV Nord Mobilität, erklärt, warum sich der schwächelnde Neuwagenmarkt noch nicht auf die Zahl der Hauptuntersuchungen ausgewirkt hat – und wie sich die HU in Zukunft weiterentwickeln könnte.
Wie sieht das wirtschaftliche Ergebnis für TÜV Nord im Jahr 2025 aus und wie lief der Start ins Jahr 2026 – angesichts der aktuellen Krisen und Herausforderungen?
Hartmut Abeln: Man muss zwischen den Dienstleistungsfeldern unterscheiden. In der periodischen Fahrzeugüberwachung (HU), in der Fahrzeugschadenbewertung und bei den Standardthemen hatten wir 2025 ein sehr gutes Jahr. Mit TÜV Nord Mobilität sind wir fast mit dem Faktor drei über Marktniveau im HU-Umfeld gewachsen – damit sind wir sehr zufrieden. Im Bereich Fahrzeuggenehmigung (Homologation) spüren wir dagegen Zurückhaltung in Deutschland, weil Entwicklungs- und Genehmigungsumfänge zunehmend in andere Länder – insbesondere nach Asien/China – verlagert werden. Dort begleiten wir das zwar ebenfalls, aber in Deutschland merkt man es. 2026 haben wir in den klassischen Dienstleistungen einen sehr guten Start hingelegt und liegen deutlich über Vorjahr; im Genehmigungsgeschäft setzt sich die Verlagerung ins Ausland fort.
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