Pkw-Umschreibungen Gebrauchtwagenmarkt bleibt im Aufwärtstrend

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Mehr Besitzumschreibungen und weniger Standtage bei Pkw – einige Eckdaten des Gebrauchtfahrzeugmarkts stimmen zuversichtlich. Doch die Entwicklung ist nicht durchgängig positiv.

Beim Gebrauchtwagengeschäft dreht sich wieder was. Aber nicht alle Kennzahlen sind positiv.(Bild:  Grimm – VCG)
Beim Gebrauchtwagengeschäft dreht sich wieder was. Aber nicht alle Kennzahlen sind positiv.
(Bild: Grimm – VCG)

Der Gebrauchtfahrzeugmarkt bleibt zuverlässig im Plus: Im Mai fanden 529.062 Pkw einen neuen Halter – das waren nach Angaben des Kraftfahrzeug-Bundesamts 4,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Damit liegt der Gebrauchtwagenmarkt im laufenden Jahr überwiegend teils deutlich im Plus. Nur im März gab es einen leichten Rückgang um 1,5 Prozent.

„Der Gebrauchtwagenmarkt zeigt sich im Vorwärtsgang“, bilanzierte folgerichtig der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe die Entwicklung. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wechselten rund 2,737 Mio. Pkw die Besitzer, das waren 10,8 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Trotz der steigenden Nachfrage zeigt sich weiterhin das eigentlich wenig erwartbare Bild sinkender Preise. Für den April stellten die beiden großen Online-Autobörsen Mobile.de und Autoscout 24 einen deutlichen Rückgang des Preisniveaus fest. Mobile.de beziffert den Rückgang des durchschnittlichen Angebotspreises im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 4,6 Prozent. Autoscout 24 berichtet sogar von einem Minus um 7,8 Prozent. Das Preisniveau zum Vormonat verändert sich dagegen weniger gravierend, ist aber mit einem Rückgang von 0,5 Prozent (laut Autoscout 24) dennoch messbar.

Standzeiten sinken

Interessant ist die Preisentwicklung der zuletzt oft problematisierten Elektroautos: Sie sind auf der Autoscout-Plattform wieder gestiegen – im Schnitt um 1,4 Prozent. Das liegt laut Deutschland-Vertriebschef Stefan Schneck nicht zuletzt an dem gesunkenen Angebot an günstigen Modellen. „Gebrauchte E-Autos sind also nicht generell teurer geworden, es sind derzeit nur weniger Schnäppchen möglich“, analysierte er. Insgesamt sank die Zahl der E-Autos auf der Plattform binnen eines Monats um 2 Prozent.

Positiv entwickeln sich allerdings die Standtage: Laut Mobile.de warteten die im Mai verkauften Pkw im Schnitt 95,1 Tage auf einen Käufer – das war um 1,8 Prozent kürzer als noch im April.

Allerdings waren nicht alle Gebrauchtfahrzeuge im Mai so gefragt wie die Pkw. Krafträder (-1,6 %), Busse (-15,3 %) und Zugmaschinen (-0,2 %) verbuchten eine negative Entwicklung. Laut den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts kletterten allerdings die Halterwechsel in der Klasse der Lkw ebenfalls: Dort wurden 3,8 Prozent mehr Umschreibungen registriert. Seit Jahresstart summiert sich das auf ein Plus von 8,4 Prozent.

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