Gefahren: Kia Ceed GT – Kompaktklässler mit Turbo-Power
Die Koreaner wollen beweisen, dass sie auch sportliche Autos bauen können. Daher bietet Kia den kompakten Ceed und seinen dreitürigen Ableger Pro-Ceed jetzt mit 204 Turbo-PS an.
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Kia hat in den vergangenen Jahren einen tiefgreifenden Wandel durchgemacht. Während die Modelle der Koreaner lange Zeit in erster Linie als günstige Fortbewegungsmittel galten, sorgte spätestens die Berufung von Peter Schreyer zum Designchef für eine neue Wahrnehmung. Mehr und mehr rückte nicht mehr nur der Preis, sondern auch die Optik in den Vordergrund. Und die wurde zunehmend dynamischer. Gleichzeitig positionierte sich Kia als junge, sportliche Marke.
Unter der Haube kamen jedoch bislang überwiegend Motoren zum Einsatz, die sich eher durch Sparsamkeit als durch Sportlichkeit auszeichneten. Das ändert sich nun. Seit Kurzem sind bei den deutschen Kia-Händlern die Kompaktmodelle Ceed GT und Pro-Ceed GT zu bestellen. Die Eckdaten: 204 Turbo-PS, 265 Nm Drehmoment, von 0 auf 100 km/h in 7,7 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 230 km/h.
„Der GT ist die Abrundung der Ceed-Familie und setzt ein klares Zeichen, dass wir nicht nur sportliches Design haben, sondern auch Fahrzeuge bauen können, die sich sportlich fahren lassen“, erläutert Martin van Vugt, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland.
Er betont jedoch, dass die koreanische Marke mit dem Modell nicht den VW Golf GTI herausfordern wolle. „Aber ich bin überzeugt, dass wir in Sachen Preis-Leistung, Design und Qualität eine richtige Alternative in der Nische des C-Segments bieten, in der Sportlichkeit und Fahrspaß gefragt sind. Und das ist nicht nur gut für die Ceed-Familie, sondern auch gut für die Marke“.
Innerhalb der Kompakt-Baureihe wird nur ein kleiner Teil des Absatzes auf die beiden Sportableger entfallen. Kia plant, in diesem Jahr noch 400 GT-Modelle zu verkaufen. „Ich persönlich glaube, dass es sogar ein paar mehr sein können“, zeigt sich Martin van Vugt optimistisch. In einem vollen Verkaufsjahr sollen es dann 600 sein. „Diese Stückzahlen sind zurückhaltend. Aber wir werden mit dem GT unsere Marke bewegen und emotionalisieren“, sagt van Vugt.
Die GT-Modelle unterscheiden sich optisch bereits auf den ersten Blick von den regulären Versionen von Ceed und Pro-Ceed. Vorn fällt zunächst der neu gestaltete Kühlergrill mit GT-Logo auf. An den tief gezogenen Sportstoßfängern macht die rote GT-Designlinie unmissverständlich klar, um welches Modell es sich handelt. Als Tagfahrlicht sind vier quadratisch angeordnete LED-Spots verbaut. In den ebenfalls eigens gestalteten hinteren Stoßfänger ist eine Doppelrohr-Auspuffanlage integriert. Unter den speziellen 18-Zoll-Leichtmetallfelgen blitzen rot lackierte Bremssättel hervor.
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