Gefahren: Kia Ceed Sportswagon Plug-in-Hybrid

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Gleichmäßig und eher gemütlich schiebt der nur 45 kW/61 PS starke E-Motor den rund 1,6 Tonnen schweren Kombi an und beim Kavalierstart wird niemand in die Sitze gedrückt. Und selbst wenn der 77 kW/105 PS starke Vierzylinder seine Kraft beisteuert und in Summe 104 kW/141 PS und 265 Newtonmeter bereit stehen, wirkt der Ceed nicht wirklich sportlich. Das lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: 10,8 Sekunden dauert der Standardsprint, maximal läuft der Kombi 195 km/h – rein elektrisch ist höchstens Tempo 120 drin.

Unverändertes Platzangebot im Innenraum

Für eilige Handelsreisende ist der Plug-in also wohl nicht die erste Wahl, wobei die sich immerhin über ein nahezu unverändertes Platzangebot gegenüber der Verbrenner-Version freuen können: Die Batterie wurde unter der Rückbank und im Kofferraum verstaut. Während im Innenraum überhaupt keine Platz-Einbußen zu verzeichnen sind, muss man im Gepäckabteil zwar auf 188 Liter Stauraum verzichten, allerdings nur unterhalb des Ladebodens. Das normale Kofferabteil ist so groß wie gehabt.

Wie gehabt ist auch der Gesamtauftritt des Plug-in-Ceeds: Solide, gut verarbeitet, und unaufgeregt: Optisch unterscheidet er sich vor allem durch den geschlossenen Kühlergrill von seinen Brüdern und tritt ansonsten schick, aber zurückhaltend auf. Und auch innen ist alles beim Alten: Das Kombiinstrument wurde um eine Akkustands-Anzeige erweitert und gibt Auskunft über die Leistungsabfrage beziehungsweise die beim Bremsen und Ausrollen zurückgewonnene Energie, außerdem zeigt der Bordcomputer den aktuellen Kraftfluss der beiden Motoren an.

10.000 Euro teurer als der Verbrenner

Der wohl größte Unterschied zum Nur-Benziner ist der Preis: Mindestens 34.990 Euro ruft Kia für den unter anderem mit LED-Licht, Lenkassistent, 8-Zoll-Touchscreen, Rückfahrkamera und Smartphone-Integration ausgestatteten Ceed Sportswagon Plug-in-Hybrid auf – das sind 10.000 Euro mehr als für den etwa gleichstarken Ceed 1.4 T-GDI.

Darüber rangieren zwei bessere Ausstattungsvarianten, abgesehen vom erwähnten Typ-2-Kabel und der Wallbox stehen ansonsten lediglich fünf Optionspakete zur Wahl. Die sind in der Top-Version Platinum bereits an Bord, neben einer induktiven Ladeschale gibt es dann auch eine sensorgesteuerte Heckklappe, elektrische Sitzeinstellung für den Fahrer, ein Infotainmentsystem mit 10,25-Zoll-Bildschirm, Navigation und Online-Diensten und eine dreigeteilt umklappbare Rückbank. Dann allerdings werden auch 41.190 Euro fällig.

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