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Gefragter Allrounder: 20 Jahre Citroën Berlingo

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Praktisch, vergleichsweise preiswert und viel Platz: Diese Argumente ziehen mittlerweile seit zwei Jahrzehnten ganz verschiedene Zielgruppen an.

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Seit zwei Jahrzehnten gibt es den Citroën Berlingo.
Seit zwei Jahrzehnten gibt es den Citroën Berlingo.
(Bild: Citroën)

Vom wendigen Handwerker-Nutzfahrzeug bis zur komfortablen Familienkutsche – Hochdachkombis sind aus unseren Straßen nicht mehr wegzudenken. Dabei ist das Segment noch gar nicht so alt: Vor 20 Jahren kamen mit dem Citroën Berlingo und seinem weitgehend baugleichen Konzern-Bruder Peugeot Partner die ersten Vertreter dieser praktischen Mischung aus Kombi und Van auf den Markt.

Mit seinem neuen Konzept eroberte der Franzose ab 1996 ganz unterschiedliche Zielgruppen: Erhöhte Sitzposition, Schiebetür für die hintere Sitzreihe, große Heckklappe, ausreichend Platz und viele Ablagen machten den Berlingo für Familien interessant – ebenso wie der im Vergleich zu einem großen Van günstigere Preis.

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Gewerbetreibende schätzten die umfangreiche Auswahl an Karosserievarianten, Motoren und Ausstattungen. Drei Millionen Kunden haben sich in den vergangenen 20 Jahren weltweit für den Berlingo entschieden. In Deutschland waren es mehr als 282.000 Käufer, der Franzose liegt auf Platz zwei der ewigen Citroën-Zulassungsstatistik, hinter der „Ente“, dem 2CV.

Andere Hersteller zogen schnell nach in das neu geschaffene Segment, Renault mit dem Kangoo oder VW mit dem nun auf einem neuen Konzept basierenden Caddy. Auch kleinere Versionen wie Skoda Roomster oder Toyota Yaris Verso folgten. Heute sind die Hochdachkombis längst nicht mehr spartanisch, auf Wunsch lassen sie sich mit den neusten Assistenz- und Komfortsystemen ausrüsten. Kerntugenden wie erhöhte Sitzposition und viel Platz durch den hohen, kastigen Aufbau sind jedoch geblieben.

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