Zusatzgeschäft Zweirad
Gotthard König und das Wiedererwachen der Schwalbe
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Rund 24 Millionen Euro hat die Berliner König-Gruppe 2024 allein mit dem Verkauf von Rollern und Motorrädern umgesetzt. Das gelang mit einem stimmigen Konzept, leidenschaftlichen Verkäufern und der Liebe zu einer Ost-Legende.
Bei der Autohaus-Gruppe Gotthard König in Sachen Zweirad von einem „Zusatzgeschäft“ zu sprechen, wird dem Engagement der Berliner vor allem im Roller-Business kaum noch gerecht. Bei über einem Dutzend reiner „Rollerhausfilialen“, einer eigenen Gesamtvertriebsleitung und einem jährlichen Volumen von zuletzt 4.300 verkauften Zweirädern stellt das eine veritable Unternehmenssparte dar. 2017 ging es mit Vespa- und Piaggio-Rollern los. „Anfangs haben wir die Roller neben die Autos gestellt, aber das hat nur bedingt geklappt“, sagt Robert Klein, der bei der König-Gruppe den Business-Development-Bereich verantwortet. Viele Pkw-Verkäufer hätten nun mal keine Affinität zu Zweirädern. „Wenn sie die Vorteile dieser Cross-Selling-Produkte nicht erkennen, verkaufen sie die auch nicht aktiv.“
Im Gegensatz zum klassischen Zweiradhandel, bei dem auch heute noch vielfach allein der Barkauf im Fokus steht, setzen die Verantwortlichen bei König im Rollerhandel auf ihre Pkw-Verkaufskompetenz. Gut geschulte und spezialisierte Verkäufer bieten das komplette Serviceportfolio an, das auch bei der Pkw-Vermarktung zum Einsatz kommt, allen voran Finanzierungs- und Leasingangebote. „Der Erfolg mit Vespa kam dann, als wir das Leasingthema systematisch bearbeitet haben“, erläutert Klein. „Fahr, sobald das Wetter schön wird, für 39 Euro im Monat Vespa, und das Auto für den Winter kannst du natürlich auch bei König leasen“, fasst der Manager die geeignete Kundenansprache zusammen.
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