Reifentest Große Unterschiede bei der Laufleistung

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Nur „kleinere“ Schwächen konnten die Tester des Münchener Automobilklubs im aktuellen Reifenjahrgang ausmachen. Trotzdem eignet sich nicht jeder Pneu für jeden Fahrertyp.

Der seit Ende 2022 erhältliche Conti Premium-Contact 7 belegte beim ADAC-Reifentest den ersten Platz.(Bild:  Continental)
Der seit Ende 2022 erhältliche Conti Premium-Contact 7 belegte beim ADAC-Reifentest den ersten Platz.
(Bild: Continental)

Es ist eine gute Nachricht und der Beweis für den hohen Stand der Reifenentwicklung auch bei weniger bekannten Marken: 15 von den 16 Sommerreifen der Dimension 215/55 R17, die der ADAC aktuell getestet hat, schneiden mit „gut“ oder „befriedigend“ ab. Nur ein einziges Modell bekam die Note „ausreichend“ – und das nicht wegen mangelnder Fahrsicherheit, sondern wegen seiner geringen Laufleistung.

Die Note „gut“ erreichten die Modelle Continental Premium Contact 7, Michelin Primacy 4 Plus und Kumho Ecsta HS 52. Als spektakulär lässt sich zweifellos das Abschneiden des Budgetreifens Debica Presto UHP 2 aus dem Hause Goodyear bezeichnen, der das breite Mittelfeld (Note „befriedigend“) anführt und dabei auch die Premiummarke Goodyear hinter sich lässt. Ein „ausreichend“ bekommt lediglich der Vredestein Ultrac: Er wird für seine sehr geringe Laufleistung von nur 27.000 Kilometern abgestraft.