H-Tronic: Batterie laden und pflegen

Laststromimpulse verhindern Sulfatierung in der Winterpause

| Autor: Ottmar Holz

Der Lader kann gefahrlos monatelang angeschlossen bleiben.
Der Lader kann gefahrlos monatelang angeschlossen bleiben. (Foto: H-Tronic)

H-Tronic hat einen mikroprozessorgesteuerten 12-Volt-Lader mit integrierter Schutzschaltung entwickelt. Das Gerät kann nach Herstellerangaben monatelang ohne die Gefahr des Überladens angeschlossen bleiben. Die Ladetechnik regelt in drei Phasen den Ladeprozess der Akkus – wahlweise Säure, Gel, AGM-Microvlies, Exide und Hawker. Auch für Batterien mit mehr als 100 Ah eignet sich das Gerät, allerdings bei längeren Ladezeiten. Sobald der Ladestrom auf 200 mA abfällt oder der Vorgang länger als eine Stunde dauert, schaltet das Gerät in den rund einstündigen Pflegemodus um. Dabei wird der Akku alle 30 Sekunden mit einem 100 µs dauernden Laststrom-Impuls von circa 80 A belastet. Dies wirkt den gefürchteten Sulfatablagerungen an den Bleiplatten entgegen, die die Lebenszeit der Akkus erheblich beeinträchtigen oder sie völlig versagen lassen.

Ein LC-Display und acht zusätzliche LEDs zeigen übersichtlich alle Parameter über Akkuzustand, Ladestrom und Ladespannung. Auch Fehlermeldungen, beispielsweise zu einem defekten Akku oder bei zu niedriger Akku-Spannung, erscheinen umgehend. Der Lader wiegt 980 Gramm und hat einen integrierten Tragegriff.

Den HTDC 5000 gibt es im Fachhandel und im Webshop für 99,95 Euro incl. MwSt..

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