Hoffnungsschimmer zum Jahresstart

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

Der Neuwagenverkauf startete bei Beresa sehr unterschiedlich. Die Nachfrage nach Mercedes-Benz-Fahrzeugen aus dem Premiumsegment für den gewerblichen Bereich habe deutlich zugenommen. Das habe sich auch schon im vierten Quartal 2009 abgezeichnet. Der Auftragseingang sei viel besser als im Vorjahr. „Mit unseren Volumenmarken Smart und Toyota durchschreiten wir dagegen das erwartete Tal der Tränen. Nach dem Auslaufen der Abwrackprämie ist der Auftragseingang deutlich zurückgegangen.

Hier zeichnet sich ein sehr schwieriges Jahr 2010 ab“, sagt Spiegelhalter. Erfreulich wiederum war der gute Start bei den Gebrauchtwagen – sowohl bezüglich der Stückzahlen als auch des Ertrags. „Hier rechnen wir mit einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, da letztes Jahr doch eine Vielzahl von GW-Kunden auf-grund der Abwrackprämie in das Neuwagensegment abgewandert sind.“

Bildergalerie
Bildergalerie mit 22 Bildern

Jahreswagen verkaufen sich gut

Kommen wir von Ost- und Norddeutschland wieder nach Süddeutschland: Im bayerischen Königsbrunn lief der Neuwagenverkauf im Autohaus Schäfer eher zäh an. Jedoch gibt es für Geschäftsführer Peter Schäfer einige Lichtblicke: „Unsere Jahreswagen verkaufen sich insbesondere im Hochpreissegment C- und E-Klasse überraschend gut.“ Leider herrscht bei den Nutzfahrzeugkunden absolute Funkstille. „Die Kunden warten derzeit den Jahresstart noch ab“, meint Schäfer. Erfreulich auch in Bayern: „Unsere Pkw- und Nfz-Werkstatt ist sehr gut ausgelastet und das berühmte Loch von Ende Januar bis nach Fasching zeichnet sich nicht ab.“

Im bayerischen Wasserburg lautet das Januar-Fazit: „Mit der Kundenfrequenz im Neuwagenbereich sind wir in allen Filialen sehr zufrieden. Das Abschlussverhalten ist aber noch sehr zurückhaltend, der Kunde agiert deutlich vorsichtiger als 2009“, sagt Martin Huber, Geschäftsführer von MKM Huber. Aber die Nissan-Händlergruppe profitiere heute von einem starken Marketing und ihrer ausgeprägten Kundenbindung. „Ich glaube, dass die Kunden, um die wir uns stets bemüht haben, dies nicht vergessen und wieder zu uns kommen“, sagt Huber überzeugt.

Das zeigt sich bereits bei den Gebrauchtwagen. „Es werden wieder Fahrzeuge zwischen 10.000 und 20.000 Euro gekauft. Was aber am schönsten ist: Wir verkaufen wieder Geländewagen, da die Umweltdiskussion deutlich ruhiger verläuft.“ Das Servicegeschäft bezeichnet Huber als „ruhig, aber nicht schlecht“. Auffällig sei für ihn: „Umweltprämienkunden sind extrem sparsam, sie kaufen teilweise nicht einmal Winterreifen für ihr neues Auto.“

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:333698)