Corona-Lockerungen Homeoffice-Pflicht läuft bald aus

Von Doris Pfaff

Die nächste Stufe der von Bund und Ländern beschlossenen Lockerungen der Corona-Maßnahmen tritt am kommenden Freitag in Kraft. Auch die Homeoffice-Pflicht läuft bald aus.

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Die Homeoffice-Pflicht läuft mit der dritten Stufe des Öffnungsplans von Bund und Ländern ab dem 20. März aus.
Die Homeoffice-Pflicht läuft mit der dritten Stufe des Öffnungsplans von Bund und Ländern ab dem 20. März aus.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Am kommenden Freitag, 4. März, tritt die zweite Stufe des von Bund und Ländern beschlossenen Drei-Stufen-Plans zur Lockerung der Corona-Maßnahmen in Kraft. Bereits Mitte Februar war mit dem Wegfall von Kontaktbeschränkungen und der Rücknahme der 2G-Regeln im Einzelhandel Stufe 1 wirksam geworden.

Stufe 2 sieht Erleichterungen für die Gastronomie und Übernachtungen in Hotels vor. Dann ist nur noch die 3G-Regel anzuwenden. Nicht vollständig Geimpfte müssen zum Besuch einen tagesaktuellen Negativtest vorlegen.

Für Clubs und Diskotheken gilt ab Freitag dann 2G plus. Sie dürfen damit nach monatelangen Schließungen erstmals wieder ihre Türen für Gäste öffnen, zumindest für vollständig Geimpfte und Genesene, sofern sie einen Negativtest vorlegen.

Größere Veranstaltungen, drinnen wie draußen, dürfen von mehr Zuschauern besucht werden. Aber es darf noch nicht die volle Kapazität ausgeschöpft werden: Innen sind nur 60 Prozent beziehungsweise 6.000 Menschen erlaubt. Im Außenbereich ist eine 75-prozentige Auslastung erlaubt beziehungsweise 25.000 Besucher.

Ab 20. März sollen mit der Stufe 3 alle „tiefgreifenden Schutzmaßnahmen“ wegfallen, auch die Homeoffice-Pflicht. Arbeitgeber können aber weiterhin mobiles Arbeiten anbieten.

Die Bundesländer haben ihre Corona-Verordnungen größtenteils bereits angepasst und setzen die Lockerungen um. Allerdings gibt es Unterschiede. So darf beispielsweise in Niedersachsen nur mit Masken in Tanzlokalen getanzt werden.

Masken sollen als Schutz vor Corona-Infektionen weiterhin in bestimmten Bereichen getragen werden, unter anderem in Bussen und Bahnen.

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung gilt unverändert bis zum 19. März weiter und damit auch die grundlegenden Regelungen für den betrieblichen Infektionsschutz. Laut einem Referententwurf soll die Verordnung jedoch bis zum 25. Mai 2022 verlängert werden. Eine weitere Verlängerung ist nach derzeitiger Rechtslage nicht möglich.

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