Honda CR-V: Mit Frontantrieb zu mehr Volumen

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Mit der vierten Generation seines Erfolgs-SUV, das erstmals auch als 2WD-Version verfügbar ist, will der Hersteller die Zielgruppe nach unten erweitern.

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Die Preise für den neuen CR-V gibt Honda erst auf dem Pariser Automobilsalon bekannt.
Die Preise für den neuen CR-V gibt Honda erst auf dem Pariser Automobilsalon bekannt.
(Foto: Honda)

30.000 Neuzulassungen stehen in diesem Jahr auf dem Verkaufsplan von Honda Deutschland, das Ziel für 2013 lautet 35.000 Einheiten. Einen ordentlichen Volumenschub erhofft sich der Offenbacher Importeur durch die vierte Generation des CR-V, die am 3. November im deutschen Handel Premiere feiert. Im ersten vollen Verkaufsjahr will Honda Deutschland 9.000 Einheiten des SUV verkaufen. „Nicht nur aus Volumensicht, sondern auch als Ertragsbringer ist der CR-V für den Handel enorm wichtig“, betont Christoph Stadler, Vertriebschef von Honda Deutschland.

Im Visier hat Honda neben Privatkunden auch Freiberufler, die das Fahrzeug geschäftlich und privat nutzen. „Der CR-V ist schon immer das Modell mit dem größten gewerblichen Anteil. Wie beim Vorgänger rechnen wir auch für die vierte CR-V-Generation mit mindestens 20 Prozent Firmenkunden“, bemerkt der Honda-Manager.

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Ausstattungsdetails aus dem Premiumsegment

Mit dem CR-V will sich Honda stärker in Richtung limousinenhaftes Fahrverhalten entwickeln. Einige Ausstattungsdetails hat Honda aus dem Premiumsegment übernommen. Dazu zählen unter anderem die elektrische Heckklappe in der Executive-Version sowie diverse Fahrerassistenzsysteme. Zu den Highlights zählen ein Anhängerstabilisierungsprogramm, ein aktiver Spurhalteassistent und ein Kollisionswarnsystem. Billiges Hartplastik findet man im CR-V auch nicht; dafür praktische Details wie die Sitze auf der Rückbank, die sich mit einem Handgriff umlegen lassen.

Der neue CR-V ist zwar 5 Millimeter kürzer und 30 Millimeter niedriger als das Vorgängermodell, der Innenraum ist jedoch noch genauso groß. Auffallend große Fensterflächen vermitteln den Insassen ein großzügiges Raumgefühl. Mit einem Volumen von 589 Litern ist der Gepäckraum um 147 Liter gewachsen. Legt man die Sitze um, stehen sogar 1.669 Liter zur Verfügung. Sperrige Gegenstände lassen sich dank der um 25 Millimeter abgesenkten Ladekante leichter einladen.

Benziner auch mit Frontantrieb

Stadler hofft, mit dem CR-V den einen oder anderen Fahrer deutscher Premium-SUVs zu erobern. Vor allem aber will er die Zielgruppen nach unten erweitern. Zum ersten Mal ist der CR-V-Benziner aus diesem Grund auch mit Frontantrieb verfügbar. Obgleich Honda die Preise seines neuen Modells erst auf dem Pariser Automobilsalon offiziell bekanntgibt, sind schon jetzt zwei Dinge klar: Die 2WD-Version wird deutlich weniger kosten als die 4WD-Version, und das Allradmodell wird preislich nicht über dem Vorgängermodell liegen, das in der Basisversion 26.950 Euro kostete.

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