IAA 2013: Stars von 1983 rücken ins Rampenlicht

Redakteur: Gerd Steiler

ZDK, ADAC und VDA präsentieren auf der Frankfurter IAA eine Jubiläumsschau der besonderen Art. Im Mittelpunkt stehen die Stars von 1983, die 30 Jahre später offiziellen Oldtimer-Status erhalten.

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Mit 30 ein Oldie: VW Golf 2
Mit 30 ein Oldie: VW Golf 2
(Foto: VW)

Audi 80 quattro, BMW 524td, Ford Sierra XR4i, Mercedes-Benz 190 E 2.3-16, Opel Monza GSE, Volkswagen Golf II – diese Autos standen im Mittelpunkt der IAA 1983 in Frankfurt. Dreißig Jahre später kehren sie nun nach Frankfurt zurück, als Oldtimer auf den Stand der Arbeitsgemeinschaft Historische Fahrzeuge. Laut aktueller Pressemitteilung wird der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) gemeinsam mit dem ADAC und dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zahlreiche Stars von damals als aktuelle Oldtimer ins Rampenlicht der IAA 2013 zurückholen – auf rund 1.000 m² Fläche in Halle 3.1, Stand D50.

Mit 30 schon ein Oldie

„Viele Autofans verbinden mit dem Begriff Oldtimer meist Fahrzeuge der Vorkriegszeit und des Wirtschaftswunders. Autos aus den frühen 1980er Jahren gehören eher nicht dazu“, sagt ZDK-Referentin Andrea Zeus. Doch genau diese Altersklasse erreiche nun im zarten Alter von 30 Jahren Oldtimer-Status – sichtbar am offiziellen H-Kennzeichen. Dieser amtliche Ritterschlag setze allerdings voraus, dass solch ein Fahrzeug überdurchschnittlich gut gepflegt und erhalten ist. Außerdem sollte es sich weitgehend im Originalzustand befinden und nicht durch zusätzliche Ausstattung beeinträchtigt sein. Ein amtlicher Gutachter muss diesen Status bestätigen.

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„Durch unsere Sonderschau auf der IAA wollen wir bei den Besuchern das Bewusstsein dafür wecken, dass viele Modelle aus den vermeintlich geburtenstarken Autojahrgängen der 1980er Jahre inzwischen aus dem öffentlichen Straßenbild verschwunden sind“, so Zeus weiter. Doch auch Exemplare dieser Jahrgänge gehörten zum automobilen Kulturgut und sollten den nachfolgenden Generationen erhalten bleiben. Genau hier setze die Arbeitsgemeinschaft Historische Fahrzeuge mit der diesjährigen IAA-Sonderschau an.

ZDK: „Automobiles Kulturgut“

Als Dachverband der Autohäuser und Kfz-Werkstätten kümmert sich der ZDK auch intensiv um Erhalt und Weitergabe des Oldtimer-Fachwissens in den Betrieben. So nehmen inzwischen etwa 60 junge Kfz-Mechatroniker am Pilotprojekt Zusatzqualifikation für Old- und Youngtimertechnik teil. Darüber hinaus gibt es inzwischen etwa 450 Kfz-Innungsbetriebe, die sich speziell auf den Service für die automobilen Klassiker spezialisiert haben. Das Zeichen „Fachbetrieb für historische Fahrzeuge“, das der ZDK seit 2009 vergibt, signalisiert den Kunden, dass der Innungsbetrieb vertraglich festgelegte Standards bei der Wartung und Instandsetzung von Oldtimern erfüllt. Das Einhalten dieser Standards wird regelmäßig von etwa 50 geschulten Sachverständigen überprüft. Zu finden sind diese Betriebe unter www.kfzgewerbe-oldtimer.de.

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