Interview zur AÜK In dieser Größenordnung gab es das so noch nicht

Autor: Doris Pfaff

Werner Steber ist der Mann im ZDK, der den Aufbau der „Akkreditierten Überwachung im Kraftfahrzeuggewerbe“ (AÜK) auf den Weg gebracht hat. Das Mammutprojekt muss noch einige Hürden nehmen und ist europaweit in dieser Dimension einmalig.

Werner Steber ist als Geschäftsführer beim ZDK für das Projekt AÜK zuständig und stolz auf das bisher Geleistete.
Werner Steber ist als Geschäftsführer beim ZDK für das Projekt AÜK zuständig und stolz auf das bisher Geleistete.
(Bild: ZDK)

Redaktion: Als Sie vor gut einem Jahr die AÜK als eigenständige Marke auf den Weg gebracht haben, gab es die Pandemie noch nicht. Inwieweit hat sich diese auf das Verfahren ausgewirkt?

Werner Steber: Die Marke „Akkreditierte Überwachung im Kraftfahrzeuggewerbe“ wurde zwar vor gut einem Jahr installiert. Aber den Antrag dazu haben wir bereits 2018 gestellt und die Gespräche schon lange vorher mit der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) geführt. Eigentlich wollten wir Anfang 2021 die Einbindung der Betriebe abgeschlossen haben. Doch Corona hat uns da ordentlich ausgebremst.

Inwiefern?

Als Corona unser Gewerbe traf, sollten eigentlich die bevollmächtigten Auditoren aus den Kfz-Innungen die Betriebe überprüfen, die in unser Qualitätsmanagementsystem (QMS) eingebunden werden wollen. Aufgrund der Hygieneauflagen war das sehr schwierig geworden und konnte nicht in dem Tempo stattfinden, wie wir geplant hatten. Das hat uns zurückgeworfen.

Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik