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Instandsetzung: Krumme Geschäfte

| Autor / Redakteur: Leif Knittel / Steffen Dominsky

Bei der Instandsetzung von Fahrzeugkarosserien wird immer noch zu viel getauscht und zu wenig repariert. Dabei lassen sich mit Reparaturarbeiten gute Erträge erwirtschaften. Systeme wie das „Miracle“ von Carbon unterstützen Betriebe dabei.

Mittels Klebepads zieht der Karosseriebauer einen Großteil der Deformation aus dem Blech.
Mittels Klebepads zieht der Karosseriebauer einen Großteil der Deformation aus dem Blech.
(Foto: Carbon)

In welche Richtung bewegt sich der Karosserie- und Lackmarkt, was sind die Trends von morgen? Wie verändern sich Materialien und Reparaturmethoden? Wie müssen Betriebe aufgestellt sein, damit sie auch in Zukunft überlebensfähig sind und ausreichende Erträge erwirtschaften? Diese Themen beschäftigen seit nunmehr fast 20 Jahren das Team der Carbon GmbH, Anbieter von Reparatursystemen für die Karosserieaußenhautreparatur. Carbon-Vertriebsleiter Siegbert Müller, selbst gelernter Kfz-Mechaniker, erkannte 2001 gleich beim ersten Kontakt mit dem Miracle-Ausbeulsystem das Potenzial dieser Reparaturmethode. Müller war fasziniert, blieb dran und wurde schon wenige Monate später für seine Hartnäckigkeit belohnt: Die Carbon GmbH konnte den japanischen Hersteller der hochwertigen Ausbeulwerkzeuge mit ihrer klaren Vision überzeugen und sich die alleinigen Vertriebsrechte für Deutschland sichern.

„Instand setzen statt tauschen“, so Müllers Vision, sollte den Karosserie- und Lackmarkt gründlich umkrempeln. Die handwerkliche Instandsetzung war längst auf dem Rückzug, die Karosseriebauer waren häufig nur noch reine Teiletauscher. Mittel- und langfristig zeichnete sich der Vormarsch der Schadensteuerer schon damals ab.