Kalibrierung: FAS mich an!

Immer mehr Neuwagenkäufer machen bei Fahrerassistenzsystemen (FAS) ein Häkchen. Oft sind die Elektronikhelfer bereits serienmäßig an Bord. Die Folge: Immer öfter müssen Werkstätten diese Systeme kalibrieren, allen voran beim Scheibentausch.

| Autor: Steffen Dominsky

Ob sie wollen oder nicht: Werkstätten müssen sie heute und erst recht künftig immer öfter anfassen – Fahrerassistenzsysteme (FAS). Egal ob sie eine Windschutzscheibe getauscht oder einen Schlossträger gelöst/befestigt haben.
Ob sie wollen oder nicht: Werkstätten müssen sie heute und erst recht künftig immer öfter anfassen – Fahrerassistenzsysteme (FAS). Egal ob sie eine Windschutzscheibe getauscht oder einen Schlossträger gelöst/befestigt haben. (Bild: Dominsky/»kfz-betrieb«)

Nein, im Folgenden geht es weder um erotische Fußmassagen noch um brüderliche Begrüßungsrituale ferner Kulturen. Vielmehr geht es darum, dass Menschen, konkret die in Kfz-Werkstätten, immer öfter ein wichtiges Thema anfassen müssen, sprich eine Sache anpacken. Schließlich geht es in letzter Konsequenz um unser aller wichtigstes Gut: unsere körperliche Unversehrtheit, sprich Gesundheit. Fahrerassistenzsysteme (abgekürzt „FAS“, im Englischen „ADAS“ = Advanced Driver Assistance Systems) finden zunehmend Verbreitung. Basierten Sicherheitskonzepte, die die Umgebung „beobachten“, wie Abstandsregelung, Notbremsassistent usw., anfangs nur auf Kameras, so ergänzen immer öfter Radar-, Lidar-, Ultraschall- und sogar Wärmebildsysteme diese modernen FAS.

Als Konsequenz sehen sich auch freie Werkstätten verstärkt mit solchen Systemen konfrontiert. Nämlich dann, wenn sie ein entsprechendes Bauteil aus- und einbauen bzw. erneuern müssen oder wenn sie dies mit einer Fahrzeugkomponente tun, die ein solches Bauteil trägt. Prominentestes Beispiel: die Windschutzscheibe. Wer eine solche tauscht, muss sich inzwischen oft die Frage stellen: „Klebt an dieser vielleicht eine Kamera?“ bzw. folgende beantworten: „Wie gehe ich sicher, dass diese auch danach richtig sitzt?“

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