Autohaus Cuntz „Wir werden das Alpina-Classic-Zentrum Deutschlands“

Von Silvia Lulei 5 min Lesedauer

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Das Autohaus Cuntz war Europas erfolgreichster Alpina-Händler. Doch seit BMW die Traditionsmarke Anfang 2026 übernommen hat, ist die Ära vorbei. Trotz herausragender Verkaufszahlen erhielt das Autohaus keinen neuen Händlervertrag. Dennoch bleibt das Team optimistisch.

Das Autohaus Cuntz baut sein Motorsport-Engagement massiv aus. Seit 2019 ist Cuntz einer von drei BMW-M-Motorsport-Partnern in Deutschland.(Bild:  Autohaus Cuntz)
Das Autohaus Cuntz baut sein Motorsport-Engagement massiv aus. Seit 2019 ist Cuntz einer von drei BMW-M-Motorsport-Partnern in Deutschland.
(Bild: Autohaus Cuntz)

Für Christian Schick, Geschäftsführer des Autohauses Cuntz in Speyer, ist Alpina mehr als nur eine Marke – es ist Teil seiner DNA. „Ich bin 1977 geboren; 1980 unterschrieb mein Vater den Alpina-Händlervertrag. Ich bin mit Alpina aufgewachsen“, erzählt er. Was sein Vater Anfang der 1980er Jahre begann, entwickelte sich zu einer Erfolgsgeschichte: Das Autohaus Cuntz wurde zum stärksten Alpina-Händler Europas – mit über 90 verkauften Neuwagen im Rekordjahr und rund 70 Fahrzeugen in den letzten Jahren. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Alpina-Händler in Deutschland verkauft 15 bis 30 Fahrzeuge pro Jahr.

„Mein Vater sagte damals, das Autohaus Cuntz muss anders sein als die anderen Händler um uns herum“, erinnert sich Schick. In einer Zeit, als noch fast alle Autohäuser Familienbetriebe mit maximal zwei Standorten waren, suchte man nach einem echten Unterscheidungsmerkmal. Die Lösung: Alpina-Partner werden. „Wir konnten damit werben, dass wir nicht nur BMW-, sondern auch Alpina-Händler sind. Das prägt uns bis heute.“