Bilanz des Kfz-Gewerbes
Kein Jubel trotz satter Rendite
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Das vergangene Jahr bescherte den Kfz-Betrieben zwar eine Traumrendite, aber aktuell fehlen dem Handel die Aufträge. Vor allem E-Autos finden kaum Absatz, weil sie zu teuer sind. Der ZDK fordert deshalb erneut die Politik auf, für bessere Rahmenbedingungen zu sorgen.
Eigentlich müssten die Kfz-Betriebe angesichts ihrer satten Rendite von 3,1 Prozent im abgelaufenen Jahr jubeln. Noch 2021 lag sie bei nur 1,6 Prozent. Tun sie aber nicht. Denn im Wesentlichen verdankt das Kfz-Gewerbe seine Umsatzsteigerung (+3 %) auf 185,2 Milliarden Euro den gestiegenen Fahrzeugpreisen und eben nicht der Zahl der Neuzulassungen.
Diese konnten im dritten Krisenjahr nur minimal um 1,1 Prozent auf 2,65 Millionen Einheiten gesteigert werden. Zum Vergleich: 2019 lag die Zahl der Neuzulassungen bei mehr als 3,6 Millionen Fahrzeugen. Darauf wies der ZDK bei der Vorstellung seiner Jahresbilanz für 2022 am Mittwoch in Berlin hin.
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