Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg schließt Lücken im Vorstand

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Auf seiner Mitgliederversammlung hat das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg Lücken im Vorstand geschlossen. Zum Vizepräsidenten wählten die Teilnehmer Rainer Biedermann, Birgit Leicht rückt in den Vorstand nach.

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Rainer Biedermann, Vizepräsident des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg.
Rainer Biedermann, Vizepräsident des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg hat Teile der Verbandsspitze auf der Mitgliederversammlung neu gewählt: Rainer Biedermann ist zum neuen Vizepräsidenten Handwerk des Verbandes des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg gewählt worden. Er rückt für den Reutlinger Bernd Heusel nach, der Mitte Mai überraschend verstorben war. Biedermann hat sich als Obermeister der Innung Hohenlohe-Franken einen Namen gemacht und übernimmt als Vizepräsident Handwerk eine Aufgabe, „die ihm auf den Leib geschneidert ist“, sagt Präsident Harry Brambach.

Birgit Leicht übernimmt Biedermanns bisherigen Platz im Geschäftsführenden Vorstand des Verbandes des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg. Sie ist als Obermeisterin in der Kfz-Innung Bruchsal aktiv. Komplettiert wird die Frauen-Power durch Petra Wieseler, stellvertretende Obermeisterin und Pressesprecherin der Kfz-Innung Ulm, die dem Landesverbandsvorstand bereits seit April dieses Jahres angehört, und Katja Rhotert, die Anfang Januar 2018 die Leitung des Betriebsberatungsdienstes des Verbandes übernimmt.

Mitglieder des Führungsteams: Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß, Birgit Leicht, Rainer Biedermann, Katja Rhotert und Präsident Harry Brambach.
Mitglieder des Führungsteams: Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß, Birgit Leicht, Rainer Biedermann, Katja Rhotert und Präsident Harry Brambach.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Das Autojahr in Baden-Württemberg brummt trotz Diesel-Krise. Brambach sprach von guten Ergebnissen bei Handel und Service – trotz der spürbaren Kaufzurückhaltung beim Selbstzünder. Diese führte Brambach auf die anhaltende Verunsicherung der Autofahrer aufgrund der Diskussionen um Fahrverbote und Restwertverluste zurück. Nach den gescheiterten Koalitionsgesprächen in Berlin fürchtet Brambach, dass dringend notwendige Entscheidungen beim Thema Diesel ins Stocken geraten. Die Verunsicherung beim Diesel bekommen die Händler längst zu spüren. Bereits zum Jahresende belasten die Wertberichtigungen auf gebrauchte Diesel die Ergebnisse zahlreicher Betriebe.

Trotz Diesel-Unsicherheit blickt Brambach zuversichtlich ins nächste Jahr. Untersuchungen würden für 2018 etwa das gleiche Käuferverhalten bei Neu- und Gebrauchtwagen voraus wie im nun zu Ende gehende Jahr. „Der Kunde hat Bedarf an Fahrzeugen“, stellte Brambach klar. Der Service entwickelt sich im laufenden Jahr ebenfalls sehr gut, die Auslastung der Werkstätten ist überall hoch. Bei unveränderter Nachfrage der Kunden dürfen die Werkstätten auch 2018 mit guter Auslastung rechnen.

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