Kia Niro: Crossover mit Hybrid-Power

Von Andreas Wehner

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Im Spätsommer kommt Kias erstes eigenständiges Hybrid-Fahrzeug auf den Markt. Der Crossover feiert auf dem Genfer Salon seine Europa-Premiere.

(Foto:  Kia)
(Foto: Kia)

Das erste eigenständige Hybrid-Modell von Kia steht in den Startlöchern. Nach seiner Weltpremiere auf der Autoshow in Chicago ist der Kia Niro auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März) erstmals vor europäischem Publikum zu sehen. Mit dem Crossover wollen die Koreaner ihr Stück vom wachsenden Kuchen der (teil)-elektrischen Fahrzeuge abhaben.

Der Niro ist das erste Kia-Modell auf einer eigens entwickelten Plattform, die speziell auf den Einsatz verschiedener umweltfreundlicher Technologien und Antriebsstränge ausgelegt ist. Der Hybridantrieb des Kia Niro beinhaltet einen 1,6-Liter-Benziner, eine Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit einer Kapazität von 1,56 Kilowattstunden, einen 32 kW starken Elektromotor und ein sechsstufiges Doppelkupplungsgetriebe (DCT). Die Systemleistung beträgt 104 kW/141 PS.

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Das Design folgt nicht der hybrid-typischen Tropfenform. Optisch ist der Niro irgendwo zwischen einem SUV und einem höhergelegten Kombi zu verorten – und wirkt durchaus modern, kraftvoll und sexy. Mit 4,36 Metern Länge und 1,80 Metern Breite ist der Crossover etwas kleiner als Kias konventionell angetriebenes Kompakt-SUV Sportage. Der mit 2,70 Metern leicht längere Radstand soll dennoch für ein großzügiges Platzangebot sorgen. Ins Gepäckabteil passen dank Platzierung der Batterie unter der Rückbank immerhin 421 Liter – beim längeren Sportage sind es bis zu 503 Liter.

In Europa kommt der Kia Niro im dritten Quartal dieses Jahres in den Handel, produziert wird das neue Hybridmodell ab Mai im koreanischen Hwasung. Die Preise sind noch nicht bekannt. Durch die Presse geistert ein Betrag von rund 20.000 Euro.

Der Kia Niro ist ebenso wie die Plug-in-Hybrid-Version des Optima Teil eines Fünf-Jahres-Plans, mit dem Kia bis 2020 den Flottenverbrauch im Vergleich zum Jahr 2014 um 25 Prozent senken will. Neben Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen sowie batteriebetriebenen Elektroautos will der Autobauer bis 2020 auch Brennstoffzellenfahrzeuge im Angebot haben.

Die Technologie dazu ist im Konzern bereits vorhanden: Die Schwestermarke Hyundai verkauft den mit einer Brennstoffzelle ausgestatteten ix35 Fuel Cell sogar schon in Deutschland. Daneben hat Hyundai für Deutschland mit dem Ioniq ein Modell angekündigt, das sowohl als Hybrid und Plug-in-Hybrid als auch mit batterieelektrischem Antrieb zu haben ist.

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