Unechte Agentur Koch Automobile wird Polestar-Vertriebspartner in Berlin

Von Yvonne Simon 1 min Lesedauer

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Polestar hat sich vom reinen Direktvertrieb verabschiedet und baut nun Händler-Standorte auf. In Berlin übernimmt Koch Automobile den Vertrieb und plant noch in diesem Jahr die Eröffnung eines Showrooms für die Elektromarke.

Koch Automobile plant einen Polestar-Showroom in Moabit.(Bild:  Polestar)
Koch Automobile plant einen Polestar-Showroom in Moabit.
(Bild: Polestar)

Mit dem Umstieg vom reinen Direktvertrieb auf die unechte Agentur baut die Elektromarke Polestar jetzt ihr Händlernetz aus. In Berlin vertritt künftig Koch Automobile das schwedische Fabrikat. Darüber informierte der Hersteller am Dienstag (15.7.).

Koch ist bereits seit 2020 Polestar-Service-Partner und zudem langjähriger Volvo-Händler. Im vierten Quartal dieses Jahres wird das Unternehmen einen neuen „Polestar Space“ in Berlin-Moabit eröffnen. Darin wird der aktuell von Polestar eigenständig betriebene Showroom aufgehen, der sich in Berlin Mitte befindet. Der neue Standort soll deutlich mehr Platz bieten, um aktuelle und zukünftige Modelle der Marke auszustellen. Gleichzeitig stellt sich Polestar strategisch neu auf und bindet das Gebrauchtwagengeschäft „Polestar Preowned“ vor Ort ein.

Willem Baudewijns, Managing Director von Polestar Deutschland, erklärt: „Durch die Anpassung unseres Vertriebsmodells bauen wir unsere Präsenz in Deutschland weiter aus und stärken unsere Position in einem wettbewerbsintensiven Markt. Diese Renaissance der Händler bindet unsere Partner aktiver mit ein und nutzt ihre Stärken im Vertrieb, um Kundinnen und Kunden weitere Plattformen für den Kauf eines Polestars zu bieten.“

Thomas Koch, Vorstandsvorsitzender und Inhaber der Koch Automobile AG, ergänzt: „Wir sind überzeugt von Elektromobilität als eine der wesentlichen Mobilitätsformen der Zukunft. Als Servicepartner kennen und schätzen wir Polestar, und das sehr positive Feedback unserer Kundinnen und Kunden zur Marke bestärkt uns, die Zusammenarbeit auszubauen.“ Die Umstellung auf das aktive Agenturmodell sieht Koch als „ein klares Argument für die Intensivierung unserer Zusammenarbeit mit Polestar.“

Die Koch-Gruppe vermarktet in Berlin und Brandenburg an neun Standorten bislang acht Fabrikate, neben Polestar und Volvo auch Mazda, Seat, Skoda, Cupra, MG und Lynk&Co. 2024 verkaufte das Unternehmen mit knapp 500 Beschäftigten 3.600 Neu- sowie 5.500 Gebrauchtwagen und erwirtschaftete 261 Millionen Euro Umsatz.

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