Polestar Mehr als eine Marke

Autor: Julia Mauritz

Mit der Eröffnung des Polestar-Spaces in München ist die elektrische Performance-Marke nun in fast allen Metropolen physisch präsent. Das Geschäftsmodell ist besonders, die Pläne sind ehrgeizig.

Der Polestar-Space in München liegt direkt am Eingang einer Einkaufspassage mit vielen Trendstores.
Der Polestar-Space in München liegt direkt am Eingang einer Einkaufspassage mit vielen Trendstores.
(Bild: Polestar)

Die Lage ist eins a: Der Münchner Polestar-Space im Färbergraben, der Anfang März seine Pforten geöffnet hat, ist nur einen Steinwurf vom Marienplatz entfernt und liegt direkt am Eingang des angesagten Shoppingcenters „Die Hofstatt“. In diesem reihen sich rund 20 Trend-Stores wie Hollister und Abercrombie & Fitch, Designläden und besondere Gastronomieangebote aneinander. Die riesige Glasfassade der Münchner Polestar-Repräsentanz selbst ist eher schmucklos – bis auf die Tatsache, dass sich darin malerisch die Frauenkirche spiegelt. Lediglich ein kleines Polestar-Logo und der etwas verschämt wirkende Schriftzug „Polestar Munich“ sind darauf zu sehen.

In Innenraum verhält es sich ähnlich: Im 300 Quadratmeter großen Store gibt es einen grauen Betonboden, zwei lange Sitzbänke, Edelstahlschränke, ein paar ausgestellte Fahrzeugteile und einen schlanken Konfigurationstisch samt Bildschirm. Genau diese Schlichtheit ist bei der Performance-Marke Programm. Der Blick soll ausschließlich auf die Fahrzeuge gelenkt werden, die im Münchner Space stehen: den Plug-in-Hybrid Polestar 1 und den vollelektrischen Polestar 2 in zwei verschiedenen Ausführungen. Und die Fahrzeuge werden wahrgenommen: Ob hippe Bilderbuch-Influencer oder augenscheinlich gut situierte Münchner mittleren Alters – immer wieder bleiben Menschen an der Glasfassade stehen.

Über den Autor

 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Stv. Ressortleiterin