Mehrmarkenhändler und freie Importeure tagten gemeinsam

Zwei Tage intensiver Austausch

| Autor: Dominik Faust

Markus Hamacher, neuer Geschäftsführer des Mehrmarkenspezialisten ELN (li.), führte in München durch die zweitägige Jahrestagung.
Markus Hamacher, neuer Geschäftsführer des Mehrmarkenspezialisten ELN (li.), führte in München durch die zweitägige Jahrestagung. (Bild: ELN)

280 Wiederverkäufer trafen sich am vergangenen Wochenende in München zur zweitägigen Jahrestagung des Mehrmarkenspezialisten ELN. Dabei bildete der Veranstalter sein primär digitales Geschäftsmodell in der Realität ab. Denn während sonst alles über Computer und Telefon abläuft, konnten die Teilnehmer diesmal mit 25 anwesenden Großhändlern ins Geschäft kommen und Fahrzeuge zu Sonderkonditionen erwerben. Parallel dazu bot ELN in separaten Seminarräumen Vorträge und Workshops zu verschiedenen Themen an. Beispielsweise stellte Verkaufstrainer Marco Paffenholz das neue ELN-Fahrzeughandels-System vor.

Für den neuen Geschäftsführer Markus Hamacher war es die erste Jahrestagung der ELN, die eine Fahrzeugeinkaufsbörse sowie die Systeme „Mehrmarken Center“ und „Wunschautospezialist“ betreibt. Zu den diskutierten Kernthemen zählten unter anderem die Dieselkrise, die Entscheidung über Fahrverbote und die Lage bei den Markenhändlern. Die ELN-Tagung fand parallel zum Kongress des Bundesverbands freier Kfz-Importeure (BfI) statt, sodass sich beide Gruppen rege austauschen konnten. Ein Highlight war eine spezielle Live-Auktion des ELN-Partners Autobid.de, bei der 30 ausgewählte Gebrauchtwagen versteigert wurden. Die Besonderheit: Die Tagungsteilnehmer konnten live mit europaweit zugeschalteten Online-Bietern in direkten Wettstreit treten.

Die nächste Jahrestagung findet nach Angaben der ELN am 22. und 23. März 2019 im Borussiapark Mönchengladbach statt, direkt im Stadiongebäude. Das derzeit noch im Bau befindliche Hotel unmittelbar daneben sei für die Tagung bereits komplett vorgebucht, heißt es.

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