Vorläufige Quartalsbilanz Mercedes-Benz fährt in Kerngeschäften mehr Ergebnis ein als gedacht

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Autobauer hatte im ersten Quartal rund 3 Prozent mehr Autos abgesetzt. Jetzt teilte Mercedes mit, dass die Marge im Pkw-Geschäft mit 14,8 Prozent höher als erwartet ausgefallen ist.

Mercedes-Benz richtet sich auf die Luxusklasse aus. Im Bild: ein AMG 63 GT S E-Performance.(Bild:  Autoren-Union Mobilität/Matthias Knödler)
Mercedes-Benz richtet sich auf die Luxusklasse aus. Im Bild: ein AMG 63 GT S E-Performance.
(Bild: Autoren-Union Mobilität/Matthias Knödler)

Der Autobauer Mercedes-Benz hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. In der wichtigsten Sparte Mercedes-Benz Cars erzielte der Dax-Konzern vorläufigen Zahlen zufolge eine um Sondereffekte bereinigte Ergebnismarge vor Zinsen und Steuern von 14,8 Prozent, wie es am späten Donnerstagabend von den Stuttgartern hieß. Das war zwar weniger als im außergewöhnlich starken Vorjahreszeitraum mit 16,4 Prozent. Analysten am Aktienmarkt hatten laut dem Unternehmen aber nur mit 13,4 Prozent Marge gerechnet.

Mercedes hatte im ersten Quartal mit 503.500 Pkw rund 3 Prozent mehr Autos abgesetzt, bei renditestarken Modellen gab es dabei ein überdurchschnittliches Plus. Bei den Elektromodellen konnte das Unternehmen weiter hohe Zuwachsraten verbuchen.

Mercedes EQB: Elektrisches Familienauto
Bildergalerie mit 6 Bildern

Im Geschäft mit Transportern zog die Marge gegenüber dem Vorjahreswert deutlich an und übertraf ebenfalls die Markterwartungen. Vor Zinsen und Steuern verdiente Mercedes in den ersten drei Monaten 5,5 Milliarden Euro und damit rund 5 Prozent mehr. Der für Investoren wichtige Barmittelzufluss – ohne die Finanzdienstleistungen gerechnet – lag mit 2,2 Milliarden Euro ebenfalls über den Schätzungen von Experten.

Mercedes sprach in der Mitteilung von einer gesunden Nettopreisgestaltung im Auto-Geschäft, höheren Absätzen und einem guten Produktmix. Allerdings seien auch die Materialkosten gestiegen sowie höhere Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen angefallen.

(ID:49413991)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung