Mercedes-Benz Mehr Verkäufe zum Jahresstart

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Stuttgarter Hersteller hat in den ersten Monaten deutlich mehr Autos abgesetzt. Vertriebschefin Britta Seeger sieht als „treibende Kraft“ dieses Ergebnisses die Nachfrage der Kunden nach „Top-End- und batterieelektrischen Fahrzeugen“.

Unter anderem besonders luxuriöse Modelle haben nach Angaben von Mercedes-Benz den weltweiten Absatz in den ersten Monaten befeuert.(Bild:  Mercedes-Benz)
Unter anderem besonders luxuriöse Modelle haben nach Angaben von Mercedes-Benz den weltweiten Absatz in den ersten Monaten befeuert.
(Bild: Mercedes-Benz)

Der schwäbische Autobauer hat zum Jahresauftakt mehr Autos verkauft und vor allem von einer starken Nachfrage nach teuren Luxusmodellen und E-Autos profitiert. Insgesamt setzte der Dax-Konzern in den ersten drei Monaten des Jahres rund 503.500 Pkw ab und damit 3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die Stuttgarter am Mittwoch mitteilten. Der Absatz vollelektrischer Autos stieg dabei um 89 Prozent auf 51.600 Fahrzeuge und machte damit ein Zehntel des Gesamtverkaufs aus.

Während es bei Mittelklasseautos – dem größten Segment des Autobauers – mit elf Prozent einen spürbaren Absatzrückgang gab, legten die besonders teuren Autos rund um S- und G-Klasse sowie den Submarken Maybach und AMG deutlich zu. Im renditestarken sogenannten Top-End-Bereich verkaufte Mercedes mit fast 92.000 Einheiten 18 Prozent mehr. Auch im Einstiegssegment zogen die Verkäufe an.

Steigerung in Fernost

Im wichtigsten Markt China verkaufte Mercedes mit 191.000 Autos rund 3 Prozent mehr Fahrzeuge als ein Jahr zuvor. Im Heimatmarkt Deutschland (plus 21 Prozent) und Europa (plus 8 Prozent) zogen die Verkäufe stärker an, in den USA blieb Mercedes auf Vorjahresniveau. Die Einstellung der Geschäfte in Russland sorgte im „Rest der Welt“ für einen Rückgang. In der Van-Sparte verkaufte Mercedes 98.900 Transporter und damit 12 Prozent mehr als im ersten Quartal 2022.

Mercedes konnte zwar den Absatz im Jahresvergleich im Gegensatz zu BMW steigern, liegt mit den Verkaufszahlen aber nach wie vor hinter dem bayrischen Erzrivalen. Die Münchener hatten insgesamt 588.138 Autos ausgeliefert, davon 64.647 BEVs.

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