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Automatisierte Fahrzeugbewertung Mit dem Allround-Scanner das Gebrauchtgeschäft beschleunigen

Vom Hagelschaden zur Gebrauchtwagenannahme und Leasingrücknahme: TÜV Rheinland erweitert das Spektrum an Anwendungen für seinen adomea Fahrzeugscanner.

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Die Innovation in der Fahrzeugbewertung: der adomea scanner.
Die Innovation in der Fahrzeugbewertung: der adomea scanner.
(Bild: TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH)

Aktuell testet die Aachener Jacobs Gruppe den Scanner in einem Pilotprojekt für die Bewertung von Gebrauchtwagen. Und das soll erst der Anfang sein.

Will ein Autohaus oder eine Kfz-Werkstatt die Digitalisierung vorantreiben, verbindet man damit meist den Einsatz digitaler Anwendungen, wie Software-Pakete oder Online-Plattformen. Dass es neben PC, Laptop und Smartphone auch „echte“ Werkzeuge für den digitalen Fortschritt im Betrieb gibt, beweist der TÜV Rheinland mit dem adomea Fahrzeugscanner. Das Gerät erfasst automatisch, präzise und objektiv den Außenzustand von Fahrzeugen.

Der Scanner ist ein mobiles System, bei dem das zu untersuchende Auto in einen LED Tunnel fährt und dort stillstehend von zahlreichen Kameras untersucht wird. Das Besondere dabei: Anders als bei anderen Fahrzeugscannern setzt das adeoma-Konzept nicht nur auf reine Bilddaten, sondern auf das Zusammenspiel von Bildern aus verschiedensten Perspektiven, der Oberflächenkrümmung und der Reflektivität der Außenhaut. Per Software werden die Daten zusammengeführt und ausgewertet. Die erstellte Gesamtdokumentation ist damit zukünftig nicht nur genauer, sondern kommt auch erheblich schneller zustande, als es ein Mensch könnte. Ein wichtiger, sich aktuell in Entwicklung befindlicher Baustein des adomea scanners, ist die Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI). Sie soll künftig Schäden automatisiert erkennen und klassifizieren, ein Service der im Bereich Hagel bereits heute Standard der adomea ist.

Mehrwert für Handel und Service

Seit 2019 beschäftigt sich der TÜV Rheinland intensiv damit, den Mehrwert des Scanners auch auf andere Anwendungsfälle zu übertragen. Beispielsweise kann die Technologie Autohäusern helfen, die Inzahlungnahme von Gebrauchtfahrzeugen und die Rücknahme von Leasingfahrzeugen effizienter zu machen. Doch nicht nur im Kfz-Gewerbe ist prozesssicheres Dokumentieren von Fahrzeugschäden gefragt. Auch bei Flottenbetreibern, Leasinganbietern, Versicherern und Logistikunternehmen sieht der TÜV Rheinland die Technik als sinnvollen Teil einer Dienstleistungskette.

Scannen Kfz-Betriebe die Kundenfahrzeuge bei der Werkstattannahme, können Serviceberater den Zustand bei der Annahme dokumentieren. Das Autohaus ist damit nicht nur gegenüber möglichen Schadensforderungen abgesichert – es kann die Dokumentation auch nutzen, um zusätzliche Dienstleistungen, wie etwa Spot Repair anzubieten. Die Beispiele zeigen: Der Scanner lässt sich vielfältig einsetzen und Anwendungen variieren.

Pilotprojekt im Alltagsgeschäft

Die Basis für all diese Anwendungsbereiche steht bereits. Damit die KI des Systems die volle Bandbreite an möglichen Schäden sicher klassifizieren kann, muss sie nun mit Daten „gefüttert“ werden, erklärt Robert Kröwing, Head of Digital Transformation Mobility Services bei TÜV Rheinland. „Die Messdaten und Bilder des Scanners müssen mit der KI verknüpft werden. Diese „lernt“ mit jedem Datensatz hinzu. Deshalb benötigen wir Daten von möglichst vielen Fahrzeugen mit vielen verschiedenen Schäden - je größer dieser Datenpool ist, desto zuverlässiger und genauer wird die KI.“

Genau hier setzt das Pilotprojekt der Kölner Sachverständigenorganisation mit der Aachener Autohausgruppe Jacobs an. Zunächst von Ende Januar bis April wird hier in der neu geschaffenen sogenannten „Service Factory“ des Unternehmens ein Scanner Gebrauchtwagen und Leasingrückläufer begutachtet und technisch aufbereitet. Karl-Heinz Mingers, Geschäftsführer des Audi Zentrums Aachen, sieht in dem Pilotprojekt für die Jacobs Gruppe Chancen für weitere Anwendungen, wie beispielsweise für den Gefahrenübergang, also der Übergabe eines Fahrzeugs an den Käufer, großes Potenzial mit dem Fahrzeugscanner, um die Kaufabwicklung für beide Seiten abzusichern.

Der Geschäftsführer ist davon überzeugt, dass die Jacobs Gruppe durch das Pilotprojekt in mehrfacher Hinsicht profitiert. „Der Einsatz des adomea scanners macht uns für Kunden attraktiver, beispielsweise wenn es um Leasingrücknahmen geht. Außerdem gewinnen wir zusätzliches Knowhow bei der Digitalisierung unserer Prozesse und Dienstleistungen. Der adomea scanner ist für uns eine Innovation, die uns einen Vorsprung verschafft“, sagt Mingers. An dem adomea-Konzept hat ihn vor allem überzeugt, dass es viele unterschiedliche Schäden erkennen kann. Deshalb will der Geschäftsführer perspektivisch mit dem adomea scanner zusätzliche Anwendungen, wie etwa Quick-Checks, Rücknahmen aus Autokrediten oder das Begutachten von VW-Werksdienstwagen mit der Technologie abbilden.

Mingers sieht in dem Scan-Verfahren einen weiteren Vorteil für sein Unternehmen: „Mit dem adomea scanner können wir unseren Kunden einen Service bieten, den wir bislang nicht leisten können – und das noch dazu sehr schnell“, erklärt der Geschäftsführer. So ermögliche es der adomea scanner Leasinggutachten innerhalb von 20 Minuten zu erstellen. Schäden könnten sofort mit dem Kunden besprochen werden, ergänzt Minges. Er erhofft sich zudem Standzeiten verkürzen zu können und schneller über Verwendungen von Fahrzeugen entscheiden zu können.

Kurzinterview mit Robert Kröwing:

Was zeichnet die Technologie des adomea Fahrzeugscanners aus?

Der adomea scanner ist kein Durchfahrtscanner. Das heißt, das Fahrzeug fährt in den Scanner und wird dort in etwa 45 Sekunden stehend dokumentiert. Das Zusammenspiel aus Fotos und Sensorik, die die Krümmung und die Reflektivität der Außenhaut messen, macht unsere Dokumentation sehr präzise und ermöglicht viele Anwendungen.

Die adomea-Technologie wurde ursprünglich für das Begutachten von Hagelschäden entwickelt. Nun folgt der Schritt zur Leasingrücknahme. Welche Anwendungen sind noch denkbar?

Das präzise Erfassen und Dokumentieren ermöglichen ein breites Feld an Anwendungen. Allgemein können das jegliche Nutzungen rund um das Erkennen von Schäden an der Oberfläche von Fahrzeugen sein. Das kann der Gefahrenübergang beim Fahrzeugankauf sein oder auch eine Qualitätskontrolle an der Produktionslinie von Fahrzeugherstellern. Wir sind hier sehr flexibel.

Welche Vorteile hat das Pilotprojekt mit der Jacobs Gruppe für Sie?

Für uns ist ein Kunde wie die Jacobs Gruppe mit der Service Factory der Idealfall für ein Pilotprojekt. Hier werden viele und verschiedenste Fahrzeuge bearbeitet. Wir lernen die Abläufe in dem Umfeld besser kennen, denn auch wenn der TÜV Rheinland im Gutachtenwesen zuhause ist, ist es ein neuer Service und ein neues Produkt. Deshalb ist die Zusammenarbeit für uns mit Jacobs sehr wichtig und hilfreich, was die Daten und den Prozess angeht.

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