Mobiler Laser-Scanner vermisst Karosserie

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Krumm oder nicht krumm – nach Unfallschäden ist der Rahmenzustand eines modernen Autos ohne 3D-Karosserievermessung oft nicht sicher zu beantworten. Ein mobiles System bringt Klarheit.

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Die stabilen Rollkoffer passen in fast jeden Kofferraum.
Die stabilen Rollkoffer passen in fast jeden Kofferraum.
(Foto: BlitzRotary)

Selbst geübte Sachverständige haben Schwierigkeiten, Karosserieschäden an modernen Fahrzeugen ohne eine 3D-Vermessung zu erkennen. Seit der letzten Automechanika steht ihnen ein neues Hilfsmittel zur Verfügung, das die Firma Chief auf den Markt gebracht hat.

Das mobile 3D-Karosserievermessungssystem „Laserlock Move“ richtet sich speziell an Schadengutachter und Kfz-Sachverständige. Damit können sie auch in den vielen Karosseriewerkstätten, die kein eigenes teures Messsystem haben, sofort richtige und vollständige Gutachten erstellen. Mit dem System können den Angaben zufolge sogar die Dokumentationsansprüche der Versicherungen erfüllt werden.

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Im Lastenheft der Entwickler stand neben der Stabilität der Transportkoffer auch größtmögliche Mobilität. Das Transportset passt beispielsweise in den Kofferraum eines BMW Mini One, damit auch Gutachter nicht immer nur Kombi fahren müssen.

Als Bedieninterface dient der sowieso vorhandene Laptop, auf den die Software einfach aufgespielt wird. Das Einbinden des Firmenlogos in das Schadensprotokoll ist natürlich ebenfalls möglich. Die Vermessung ist laut Hersteller in weniger als einer halben Stunde durchführbar, denn die neuen Scanner des Laserlock-Systems machen eine aufwendige Nivellierung des Fahrzeugs überflüssig. Das System mit der Bestellnummer CH-789101 wird ab sofort für 9.999 Euro angeboten.

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