KGM Nachgeschärfte Strategie soll Wachstum bringen

Von Andreas Wehner 2 min Lesedauer

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Der koreanische SUV-Spezialist verkaufte 2025 weniger Autos als geplant. Der Neustart nach dem Abschied vom Importeur Astara verlief holpriger als gedacht. 2026 soll das Wachstum starten.

Der neue KGM Musso startet im zweiten Quartal.(Bild:  Wehner - VCG)
Der neue KGM Musso startet im zweiten Quartal.
(Bild: Wehner - VCG)

Der koreanische Hersteller KGM will im laufenden Jahr 5.000 Fahrzeuge in Deutschland verkaufen. Das kündigte Vertriebschef Michael Martensen in der vergangenen Woche auf einer Händlertagung in Brühl an. Diese Zahl hatte sich KGM ursprünglich schon für 2025 vorgenommen. Am Ende standen im vergangenen Jahr 3.000 Neuzulassungen in der KBA-Bilanz – immerhin ein Plus von 36 Prozent.

Dass es nicht mehr geworden sind, hat vor allem einen Grund: „Wir haben uns in der ersten Jahreshälfte etwas zu sehr mit uns selbst beschäftigt und zu wenig mit dem Markt“, konstatierte Martensen. Heißt: Nachdem KGM im Frühjahr 2025 das Geschäft in Deutschland von seinem bisherigen Importeur Astara selbst übernommen hatte, mussten sich viele Prozesse erst einspielen.