Neubau für den Ford-Service bei Wirtz

Redakteur: Norbert Rubbel

In sechs Monaten Bauzeit entstand in Jüchen ein neuer Servicebetrieb. Bauherr Robert Wirtz wollte keine protzige Architektur, sondern ein funktionales Gebäude, das bezahlbar ist.

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Der neue Servicebetrieb von Robert Wirtz in Jüchen.
Der neue Servicebetrieb von Robert Wirtz in Jüchen.
(Foto: Rubbel)

Ford-Service-Partner Robert Wirtz im nordrhein-westfälischen Jüchen hat sich verkleinert. Er verkaufte sein Grundstück an der Kölner Straße und bezog rund 700 Meter weiter im Gewerbegebiet der 23.000-Einwohner-Gemeinde einen schlüsselfertigen Neubau zum Festpreis von rund 1,1 Millionen Euro. „Ich wollte einen Servicebetrieb mit einer überschaubaren Investitionssumme bauen“, erklärt Robert Wirtz. Mit der Planung und Bauausführung beauftragte er das Generalunternehmen Borgers. Seine Anforderungen an den Stadtlohner Bauspezialisten:

  • drei Arbeitsplätze für Pkws und Nutzfahrzeuge,
  • eine Direktannahme
  • einen Arbeitsplatz für die TÜV-Abnahme
  • ein Reifenlager für rund 500 Satz Räder
  • ein Kundenzentrum mit einer kleinen Ausstellungsfläche für die Fahrzeugpräsentation
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In nur sechs Monaten Bauzeit entstand auf dem 2.500 Quadratmeter großen Grundstück an der Jüchener Robert-Bosch-Straße ein Servicebetrieb genau nach den Wünschen des Bauherrn.

Um die leichten Nutzfahrzeuge der Gewerbekunden und Wohnwagen reparieren zu können, entschied sich Robert Wirtz für eine Viersäulenhebebühne. Sie erforderte eine Traufhöhe der Werkstatt von 5,50 Metern. Dank der hohen Decke entstand über den Sozialräumen eine zusätzliche Lagerfläche von 45 Quadratmetern und Platz für das zweigeschossige Räderlager.

Großflächige Verglasung schafft Transparenz

Das Höhenmaß der Werkstatt übernahmen die Planer für das 100 Quadratmeter große Kundenzentrum. An den Frontseiten zu den Parkplätzen und zur Einfahrt ist es von einer großflächigen Verglasung umhüllt, die viel Tageslicht ins Innere lässt.

Unmittelbar neben dem Infocounter im Kundenzentrum und in den Trennwänden der Direktannahme und Werkstatt befinden sich große Fensterscheiben. Sie machen die Räume zusätzlich transparent und erlauben den Kunden den Blick von der Fahrzeugannahme bis zu den Arbeitsplätzen der Mechaniker.

Eine Besonderheit des Kundenzentrums ist auch das Sektionaltor in der Schaufensteranlage direkt neben dem Haupteingang. Es ermöglicht Robert Wirtz, die Ausstellungsfahrzeuge ohne großen Rangieraufwand schnell zu wechseln, und wertet die Fassade der silbergrauen Architektur optisch auf.

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