Lotus Eletre und Emeya Neue E-Modellstruktur

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Die Baureihen Eletre und Emeya erhalten neue Leistungskennungen und Ausstattungslinien. In Deutschland ist die überarbeitete Modellpalette ab sofort bestellbar. Generell ist das Fabrikat in Deutschland auf Wachstumskurs.

Für seine Elektromodelle Eletre und Emeya hat Lotus zum Modelljahr 2026 die Modellstruktur überarbeitet.(Bild:  Lotus)
Für seine Elektromodelle Eletre und Emeya hat Lotus zum Modelljahr 2026 die Modellstruktur überarbeitet.
(Bild: Lotus)

Für seine Elektromodelle Eletre und Emeya hat Lotus die Angebotsstruktur überarbeitet. Neu sind die Modellbezeichnungen 600 und 900, die sich auf das Leistungsniveau des Antriebs beziehen, sowie die Ausstattungslinien GT, GT SE und Sport. So gibt es den Eletre künftig als 600, 600 GT, 600 GT SE und 600 Sport SE sowie als 900 Sport und 900 Sport Carbon. Gleiches gilt für den Emeya, den Lotus in Europa allerdings nicht in der Basisversion 600 anbietet.

Der Eletre 600 verfügt über einen zweimotorigen Allradantrieb mit 450 kW/612 PS sowie eine 112-kWh-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern ermöglicht. Beim 900 stehen 675 kW/918 PS zur Verfügung, das Reichweitenpotenzial sinkt auf 500 Kilometer. Für den Emeya 600/900 gelten analoge Leistungswerte, die Batterie fällt mit 102 kWh etwas kleiner aus, die WLTP-Reichweiten gibt Lotus je nach Ausstattung und Leistung ebenfalls mit 500 bis 600 Kilometern an.

Ab sofort sind beide Baureihen mit der neuen Angebotsstruktur in Deutschland bestellbar, die Auslieferungen sollen ab Sommer erfolgen. Die Preise für den Eletre beginnen bei rund 100.000 Euro, für den Emeya bei 108.000 Euro.

Deutliches Wachstum in Deutschland

Mit derzeit noch sieben Lotus-Zentren geht die einstige reine Sportwagenschmiede in Deutschland auf Kundenfang. Der Showroom am Münchener Odeonsplatz wurde im Vorjahr geschlossen. Die Briten, die Teil des Geely-Konzerns sind, bauen ihre Verkaufszahlen hierzulande trotzdem aus. Wurden im Jahr 2021 nur 180 Lotus-Modelle neu zugelassen, waren es im vergangenen Jahr doppelt so viele (365) – und 14 Prozent mehr als 2023 (321 Einheiten).

Der Sprung resultierte aus einer Neuausrichtung des Portfolios. Waren die Lotus-Modelle Elise und Exige früher Roadster, stehen nun sportliche Luxusmodelle im Fokus, die künftig rein elektrisch angetrieben werden sollen. Emeya und Eletre sind bullige Coupés, während Evija und Emira klassische Sportwagen sind. In die Modernisierung der Fertigung am Traditionsstandort Hethel investierte Lotus rund 100 Millionen Pfund.

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