Neue Geschäftsführerin bei der Kfz-Innung Köln

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Die Kfz-Innung Köln wird weiblich, zumindest was die Geschäftsführung angeht. ZDK-Referentin Claudia Weiler tritt die Nachfolge von Norbert Werner an. Werner geht nach Jahrzehnten an der operativen Spitze der Innung in den Ruhestand.

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Wechsel in der Geschäftsführung der Kfz-Innung Köln: Claudia Weiler übernimmt die Aufgabe von Norbert Werner.
Wechsel in der Geschäftsführung der Kfz-Innung Köln: Claudia Weiler übernimmt die Aufgabe von Norbert Werner.
(Bild: der.presseheinz)

Zum ersten Mal in der 85-jährigen Geschichte der Kölner Kfz-Innung wird eine Frau die Geschäfte führen: Claudia Weiler ist in der Mitgliederversammlung mit rund 140 Teilnehmern als Nachfolgerin von Norbert Werner zur Geschäftsführerin der Kölner Kfz- und auch der Karosseriebauer-Innung gewählt worden. Beide Innungen haben seit 1996 eine erfolgreiche Bürogemeinschaft. Die 49-jährige Diplom-Volkswirtin tritt Anfang Juli 2019 ihre neue Stelle an. Norbert Werner geht im Dezember 2019 nach 26 Jahren erfolgreicher Arbeit mit der Kfz-Innung Köln und nach über 40 Jahren mit der Karosseriebauer-Innung Köln in den Ruhestand.

Das Interesse an der Stelle war groß: 126 Bewerbungen seien eingegangen und die Vorstände beider Innungen hätten dann in gemeinsamen Gesprächen die Endauswahl aus einer Bewerberin und vier Bewerbern getroffen. Einstimmig hätten sich beide Vorstände für Claudia Weiler ausgesprochen, nicht allein wegen ihrer tiefen Kenntnisse der Branche und der Verbändelandschaft in Deutschland.

Kfz-Obermeister Rolf Mauss und auch der Obermeister der Karosseriebauer-Innung, Siegfried Busse, sind überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben: „Schließlich stehen in der Geschäftsstelle große Schuhe, die Norbert Werner sehr erfolgreich getragen hat. Da muss frau reinpassen.“

Claudia Weiler kommt vom Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK), bei dem sie nach zwölf Jahren als Referentin in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eine neue berufliche Herausforderung gesucht habe. An der neuen Aufgabe als Geschäftsführerin einer so bedeutenden Innung wie der Kölner reize sie vor allem an der Basis der Branche der direkte Kontakt zu den Mitgliedsunternehmen, äußerte sie sich. In einer aktuell turbulenten Phase für die Unternehmen des Kfz-Gewerbes seien die Innungen besonders gefordert. Als Stichworte nannte sie neben den Konsequenzen aus den Luftreinhalteplänen für Köln vor allem auch die brancheninternen Herausforderungen wie die Einführung des Qualitätssicherungssystems.

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