Nfz-Service: Schwere Diagnose

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Rollende Computer nennt man heute Automobile und meint damit Pkws. Doch auch Nutzfahrzeuge platzen mittlerweile förmlich vor Elektronik. Entsprechende Multimarken-Diagnosegeräte sollen Werkstätten helfen, diese sicher zu beherrschen.

Um moderne Nutzfahrzeugtechnik und -elektronik gläsern zu machen, bedarf es geeigneter Diagnosesysteme. Mittlerweile gibt es hier auch im freien Markt eine erkleckliche Anzahl an Systemen und Anbietern.
Um moderne Nutzfahrzeugtechnik und -elektronik gläsern zu machen, bedarf es geeigneter Diagnosesysteme. Mittlerweile gibt es hier auch im freien Markt eine erkleckliche Anzahl an Systemen und Anbietern.
(Bild: AVL Ditest)

Sie liefern sich seit Jahren ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen: Mal sind es die Reifen, mal geht die Elektrik/Elektronik als Sieger vom Platz. Doch der Erstplatzierte ist zugleich der größte Verlierer in diesem Spiel mit dem Namen „Pannenursache Nummer eins“. Zugegeben: Meist ist es der simple Bleiakku, der streikt. Doch analog den Pkws stopfen Hersteller auch Nutzfahrzeugen immer mehr moderne Elektronik unter die Haube. Und je mehr vorhanden ist, desto mehr geht erstens auch kaputt und gehört zweitens regelmäßig kontrolliert, zum Teil auch kalibriert.

Diagnosegeräte sind dafür das Mittel zum Zweck. Diese liefert der Fahrzeughersteller. Oder aber diverse Anbieter sogenannter Multimarkendiagnosegeräte. Während beim Pkw die Entwicklung relativ gleichmäßig verlief – ein langsam steigender Elektronikanteil zog ein gleichmäßig wachsendes Angebot ein Diagnosesystemen bzw. -anbietern nach sich –, entwickelte sich die Sache im Nfz-Segment deutlich abrupter.