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Nissan rechnet mit weiteren Verlusten

| Autor / Redakteur: dpa / Jens Rehberg

Nissan hat prognostiziert, dass zum Bilanzstichtag am 31. März 2021 erneut ein Verlust in Höhe von mehreren Milliarden Euro anfallen wird. Voraussichtlich fehlt bis zu einem Fünftel des letzten Jahresumsatzes.

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(Bild: Nissan)

Der japanische Renault-Partner Nissan rechnet auch im laufenden Geschäftsjahr mit hohen Verlusten. Wie der vom Skandal um den angeklagten und in den Libanon geflohenen Ex-Chef Carlos Ghosn erschütterte Konzern am Dienstag bekanntgab, dürfte zum Bilanzstichtag am 31. März 2021 erneut ein Verlust von umgerechnet rund 5,4 Milliarden Euro anfallen. Nissan hatte bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr wegen der Corona-Pandemie einen Fehlbetrag von circa 5,44 Milliarden Euro verbucht – die ersten roten Zahlen seit elf Jahren. Die andauernde Pandemie setzt dem Autobauer weiter deutlich zu.

Nissan will mit Hilfe von Umstrukturierungen und einem Fokus auf Kernmärkte und -technologien wieder auf Wachstumskurs zurückkehren. So sollen die globalen jährlichen Produktionskapazitäten im Rahmen eines bis März 2024 laufenden „Transformationsplans“ um 20 Prozent auf 5,4 Millionen Autos gesenkt werden. Für das am 1. April begonnene Geschäftsjahr rechnet der Konzern damit, dass der operative Verlust massiv auf 3,8 Milliarden nach rund 330 Millionen Euro im Vorjahr steigen wird. Der Umsatz werde voraussichtlich um 21 Prozent auf 63 Milliarden Euro zurückgehen, teilte Nissan weiter mit.

2,3 Milliarden Euro Verlust im zurückliegenden Quartal

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fuhr der Autohersteller unter dem Strich einen Fehlbetrag von 2,31 Milliarden Euro ein. Im gleichen Vorjahresquartal hatte noch ein Gewinn von 52 Millionen Euro in den Büchern gestanden. Der Umsatz fiel im ersten Quartal um satte 50,5 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro.

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