NSK drängt als neuer Anbieter im Aftersales-Geschäft

Autor / Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz / Andreas Grimm

Der japanische Hersteller von Originalteilen hat auf der Automechanika den Startschuss gegeben, im europäischen Aftermarket zu punkten. Den Unterschied zur etablierten Konkurrenz machen sollen spezielle NSK-Reparaturkits.

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(Bild: Wenz)

Der japanische OE-Lieferant NSK will im europäischen Aftermarket deutlich wachsen. Das auf Fahrwerk, Getriebe und Motoren spezialisierte Unternehmen hat dazu eine eigene Division gegründet, die ab sofort die Produkte des Konzerns an die einschlägigen Großhändler verkaufen soll. Entsprechende Gespräche hat das Unternehmen schon aufgenommen. In Deutschland zeichnet für diesen Bereich Key-Account-Manager Martin Farnschläder verantwortlich.

Punkten will NSK als neuer Anbieter im Ersatzteilemarkt mit speziellen Reparatursets, die unter dem Produktnamen Prokit angeboten werden. In den Sets findet die Werkstatt nicht nur das eigentliche Austauschprodukt, sondern auch alle vom Automobilhersteller empfohlenen Einbaumaterialien. Zunächst bietet NSK Radlagersets an. Weitere Angebote im Bereich der Getriebelager sowie für den Spannrollenersatz sollen demnächst folgen.

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NSK erwirtschaftet rund 70 Prozent seines Gesamtumsatzes im Automotivebereich und ist bei nahezu allen Fahrzeugherstellern der Welt als Lieferant gelistet. Diese hohe Kompetenz will der Konzern, dessen Europazentrale sich in Ratingen befindet, nun auch dem Aftermarket zur Verfügung stellen.

NSK auf der Automechanika: Halle 4.0, E51

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