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Peugeot erhöht CO2-Druck auf seine Händler

| Autor: Christoph Baeuchle

Vorgeglüht hat Peugeot bereits mit der Dieselquote. Jetzt wird’s ernst: Ab 2020 müssen die Händler nicht nur Volumen-, sondern auch Elektro- und CO2-Ziele erfüllen. Reißt der Partner auch nur eines der beiden Ziele, wird ein Bonusbaustein empfindlich gekürzt.

(Foto: Peugeot)

PSA Deutschland und seine Marken erhöhen den Druck auf ihre Vertriebspartner. Mit der Einführung von Elektro- und CO2-Zielen will der französische Hersteller dafür sorgen, dass er die Emissionsvorgaben aus Brüssel einhält. Das Risiko wälzt der Hersteller damit weitgehend auf seine Partner ab.

In verschiedenen Round-Table-Gesprächen hat Peugeot Deutschland jüngst seinen Partnern vorgestellt, was auf sie zukommt: Allein die Erfüllung des Volumenziels wird künftig nicht mehr ausreichen, um den daran geknüpften Bonus zu erhalten. Dafür müssen vielmehr noch weitere Voraussetzungen erfüllt werden: Individuell gesetzte Elektro- und CO2-Ziele fungieren künftig als so genannte „Qualifier“. Laut einem Händler sind die CO2-Ziele an den jeweiligen Verkaufsmix des Partners aus dem Vorjahr sowie an die allgemeine Bestandssituation angelehnt.

Über den Autor

 Christoph Baeuchle

Christoph Baeuchle

Chefreporter Automobilwirtschaft & Politik/Verbände