Porsche-Modelle kommunizieren mit dem Kühlschrank

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Porsche will seine Produkte stärker als bisher im Leben seiner Kunden verankern. Ein Start-up soll Anwendungen ausloten, wie Porsche-Modelle digital mit anderen digitalen Anwendungen des „Internet of things“ verknüpft werden können.

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Smart-Home: Kommt der Porsche nach Hause, sind Heizung und Licht künftig schon an.
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(Bild: Porsche)

Porsche nutzt die Digitalisierung, um seine Produkte noch stärker in das Leben der Kunden zu integrieren. In einem ersten Schritt steigt der Sportwagenhersteller über seine Digitalisierungs-Tochter Porsche Digital beim Start-up Home-iX ein, zunächst in Form einer Minderheitsbeteiligung von zehn Prozent. Die Verbindung liegt dabei nahe: Home-iX wurde 2016 von zwei ehemaligen Porsche-Mitarbeitern gegründet.

Schwerpunkt des Digital-Start-ups ist die Entwicklung einer Plattform für die Vernetzung von Haushalt, Fahrzeug und Umwelt – Stichwort „Internet of Things“ – sowie eines dazu gehörigen B2B-Marktplatz. Das Unternehmen will, so heißt es in einer Porsche-Mitteilung, „individualisierte Smart Living-Lösungen anbieten, die Fahrzeuge und das Zuhause vernetzen“.

Porsche Digital hat das Start-up zudem mit einem Pilotprojekt beauftragt. Dabei geht es um konkrete Lösungen, die vernetztes Zuhause, Fahrzeug, mobile Endgeräte und digitale Assistenten miteinander verbinden. Für Porsche Digital-Chef Thilo Koslowski ist die Beteiligung folgerichtig. Smart Living sei „eine entscheidende Komponente auf dem Weg zum digitalen Lebensstil.“

Über die Einbindung von Autos in Smart-Living-Anwendungen rücken die Fahrzeuge in die Mitte des Zeitgeistes. Zudem beteilige sich Porsche auf diese Weise an „neuen Wertschöpfungsmodellen für profitables Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit“, so Koslowski.

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