Premiere für Oberbayerische Meister-Classic

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Die erste Oldtimerrallye der Kfz-Innung München-Oberbayern ist gelungen: 34 Teams absolvierten den 300 Kilometer langen Kurs und legten diverse Sonderprüfungen ab.

Firmen zum Thema

Start für die erste Oberbayerische Meister-Classic.
Start für die erste Oberbayerische Meister-Classic.
(Foto: Zietz)

Die Oberbayerische Meister-Classic hat am zweiten Mai-Wochenende eine gelungene Premiere erlebt. Zum ersten Mal schickte die Kfz-Innung München-Oberbayern Oldtimer-Fans aus dem Kfz-Gewerbe mit einer Innungsrallye durch das oberbayerische Voralpenland. Dafür hatten die Teams prominente Unterstützung: Ilse Aigner, Wirtschaftsministerin in Bayern, und Klaus-Dieter Breitschwert, Präsident des Kfz-Gewerbes Bayern, hatten die Schirmherrschaft der Veranstaltung inne.

Ausgangspunkt der Oberbayerischen Meister-Classic war die Stadt Miesbach. Die 34 Teams absolvierten in vier Etappen mehr als 300 Kilometer rund um das 11.000-Einwohner-Städtchen im Süden der Republik. Dazu mussten die Teilnehmer auch ihr Können in Sonderprüfungen der Sponsoren »kfz-betrieb« und Nürnberger Versicherung unter Beweis stellen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 21 Bildern

Die Fachzeitschrift ließ die Teilnehmer auf ihre mehr als 100-jährige Geschichte zurückblicken. Zehn verschiedene Titelseiten mussten sie den entsprechenden Erscheinungsjahren zuordnen. Dies alles unter den wachsamen Augen von Stefan Zügner und Ulrike Sauer, beide vom »kfz-betrieb«.

Vor allem am zweiten Tag ernteten die Teilnehmer viele respektvolle Blicke der Zuschauer. Denn auch vom einsetzenden Regen ließen sich die Teams nicht abhalten. Das war vor allem für die Fahrer von Vorkriegsfahrzeugen hart. Denn sie waren alle ohne Verdeck am Start.

Ältestes Fahrzeug im Feld war ein FN 1300 Sport, Baujahr 1924 (Fabrique Nationale d’Armes de Guerre, Sitz: Herstal bei Lüttich). Aber auch modernere Klassiker wie die Pagode von Mercedes-Benz oder der Käfer von Volkswagen rollten durch das Voralpenland.

Aufhorchen ließ ein Austin 7 aus dem Jahr 1927. Unter der silbernen Karosserie sorgte ein kräftiger Motor für den Antrieb und für einen satten Sound. Fahrer und Beifahrer, obwohl sie dicht nebeneinander sitzend, konnten sich während der Fahrt nur über ihre Headsets unterhalten.

Auch Vogel Business Media schickte zwei Teams an den Start, die bei der Verlosung von »kfz-betrieb« zuvor exklusive Startplätze gewonnen hatten: Albert Reinhart bereicherte die Rallye mit einem Rolls Royce Silver Cloud II. Klaus Maurer ging mit seinem Audi 100 LS (Baujahr 1972) an den Start.

Am Ende kannte die Tour nur Gewinner, doch auf dem Siegertreppchen hatten nicht alle Platz. Dieses teilten sich die drei besten Teams der Oberbayerischen Meister-Classic:

1. Platz: Georg Blumenstock und Marina Wolf mit Austin Nippy (Baujahr 1935).

2. Platz: Adi Henge und Stephanie Hurth mit BMW 3.0 s (Baujahr 1973).

3. Platz: Robert Tomitzi und Norbert Minner mit Opel Record 6 (Baujahr 1968).

(ID:42689517)