Renault Megane: Das Allzeit-Cabrio

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Das großzügig verglaste Panoramadach des Megane Coupé-Cabriolet vermittelt auch dann Cabrio-Gefühl, wenn es geschlossen ist. Offen bietet es dank serienmäßigem Winddeflektor hohen Fahrkomfort.

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Das neue Megane Coupé-Cabriolet kommt im Juni auf den Markt.
Das neue Megane Coupé-Cabriolet kommt im Juni auf den Markt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Als sechstes Modell der neuen Megane-Familie bringt Renault im Juni ein Cabrio mit festem Klappdach in den Handel. Das Coupé-Cabriolet vermittelt mit seinem großzügig verglasten Panoramadach auch geschlossen allen vier Passagieren das Gefühl, im Freien zu sitzen. Die Verwandlung vom lichtdurchfluteten Coupé zum Frischluft-Cabriolet mit grenzenloser Kopffreiheit ist automatisch in nur 21 Sekunden erledigt.

Die Windschutzscheibe ist im Vergleich zum Vorgängermodell um zehn Zentimeter nach vorne gerückt und sorgt für mehr Cabrio-Feeling. Als Neuheit in seinem Segment besitzt das Mégane Coupé-Cabriolet serienmäßig einen zentral hinter den Kopfstützen der Rücksitze installierten Winddeflektor. Er bewahrt die Passagiere auf den Rücksitzen bis zu einer Geschwindigkeit von 90 km/h vor störenden Luftwirbeln, verspricht Renault. Zusätzlich lässt sich hinter den Vordersitzen ein abnehmbares Windschott installieren, wenn nur zwei Personen mitfahren.

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Bei geschlossenem Dach steht ein Kofferraumvolumen von 417 Litern zur Verfügung. Ist das Dach versenkt, beträgt die Ladekapazität 211 Liter.

Marktstart mit vier Motoren

Als Basisbenziner kommt der 1.6 16V 110 mit 81 kW/110 PS zum Einsatz. Mit 7,6 Litern Superbenzin pro 100 Kilometer und CO2-Emissionen von 175 Gramm pro Kilometer verbraucht er allerdings etwas mehr Kraftstoff als der stärkere 1,4-Liter-Turbo TCe 130 mit 96 kW/130 PS. Dieser benötigt 7,3 Liter und stößt 169 Gramm CO2 pro Kilometer aus.

Eine weitere Antriebsvariante ist der 2.0 16V 140 mit 103 kW/140 PS, der mit einem stufenlosen CVT-Getriebe (Continuously Variable Transmission) kombiniert ist. Sie benötigt 8,0 Liter Superbenzin pro 100 Kilometer und emittiert 184 Gramm CO2 pro Kilometer.

Für Dieselfreunde bietet Renault den 1,9-Liter-Turbodiesel dCi 130 FAP mit 96 kW/130 PS und serienmäßigem Rußpartikelfilter an, der sich mit 5,8 Liter Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer begnügt. Die CO2-Emissionen liegen bei 149 Gramm pro Kilometer.

Mit Turbo durch den Sturm

Zwei leistungsstarke Motoren für das Ausstattungsniveau GT runden die Motorenpalette nach oben ab: Der Benziner TCe 180 leistet aus 2,0 Litern Hubraum 132 kW/180 PS, verbraucht 8,1 Liter Super pro 100 Kilometer und stößt 188 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Der Turbodiesel dCi 160 FAP mit 118 kW/160 PS und ebenfalls 2,0 Liter Hubvolumen konsumiert 6,7 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer, der CO2-Ausstoß beläuft sich auf 175 Gramm pro Kilometer.

Für Fahreigenschaften, die dem Leistungsvermögen dieser Motoren angemessen sind, ist allerdings eine steife Karosseriestruktur nötig. Laut Herstellerangaben konnten die Entwickler die Verwindungssteifigkeit im Vergleich zum Vorgängermodell um 80 Prozent steigern.

Keine Angst vor dem Überschlag

Die stabile Karosseriestruktur wirkt sich auch positiv auf die passive Sicherheit aus. Konzeptbedingt kritische Zonen für Fahrzeuge mit versenkbarem Dach, wie die Einfassung der Windschutzscheibe, die Türschweller, die Fahrzeugflanken und den Fahrzeugboden, hat Renault gezielt versteift.

Zum Sicherheitspaket gehört darüber hinaus das aktive Überrollschutzsystem. Sobald Sensoren einen drohenden Überschlag registrieren, richtet ein pyrotechnischer Mechanismus die beiden Überrollbügel hinter den Rücksitzen in Sekundenbruchteilen auf. Adaptive Frontairbags und Seitenairbags schützen die Insassen bei einem Aufprall. Die Seitenairbags verfügen über ein Doppelkammersystem, mit dem sie sich schneller entfalten und sich besser an die Statur von Fahrer und Beifahrer anpassen.

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