Renault muss 2020 CO2-Emissionen um 25 Gramm/km senken

Im vergangenen Jahr stiegen Emissionen deutlich an

| Autor: Christoph Baeuchle

Will Renault Strafzahlungen vermeiden, sind massive CO2-Einsparungen notwendig.
Will Renault Strafzahlungen vermeiden, sind massive CO2-Einsparungen notwendig. (Bild: Renault)

Renault ist zwar klarer Vorreiter in Sachen E-Mobilität. Doch um die CO2-Ziele im laufenden Jahr zu erreichen, muss sich der französische Hersteller massiv anstrengen. Laut einer Renault-Präsentation müssen die durchschnittlichen CO2-Emissionen um 25 Gramm sinken.

Die Renault-Gruppe muss ihre CO2-Emissionen kräftig herunterfahren, wenn sie die Vorgaben aus Brüssel erreichen will. Wie aus einer aktuellen Analystenpräsentation hervorgeht, kam der Hersteller mit seinen Marken Renault und Dacia im vergangenen Jahr auf eine Durchschnittsemission von 118 Gramm CO2/km (nach NEFZ berechnet).

Will der französische Hersteller ohne Strafzahlungen auskommen, so muss er die Emissionen in den nächsten Monaten auf durchschnittlich 93 Gramm CO2/km senken. Dies soll vor allem mit drei Maßnahmen gelingen:

  • Eine stärkere Elektrifizierung der Modellpalette: Im laufenden Jahr kommen der Twingo ZE sowie Captur und Megane als Plug-in.
  • Verbesserung der Motoren sowie des Mixes.
  • CO2-Berechnung: Für Elektroautos erhalten die Hersteller Supercredits, und im laufenden Jahr schlagen die schlechtesten fünf Prozent der Fahrzeuge nicht zu Buche.

Für die Franzosen bedeutet dies eine energische Trendwende. Denn von 2018 auf 2019 legten die durchschnittlichen Emissionen um sechs Gramm zu. Die Entwicklung begründete der Hersteller mit der Zyklusumstellung sowie einem aus CO2-Sicht schlechteren Produktmix.

Für eine weitere Verbesserung der CO2-Emissionen sollen zwei neue Elektromodelle in den kommenden Jahren sorgen: Für 2021 plant die Renault-Gruppe mit einem vollelektrischen Dacia Urban City Car. Dann soll das erste vollelektrische Fahrzeug der gemeinsamen Plattform mit Nissan folgen (CMF-EV).

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