Skoda Plus: Händler trauen sich an margenstärkere Modelle

Autor Andreas Grimm

Gebrauchtwagen sind ein wichtiges Tätigkeitsfeld für Markenhändler. Mit klaren Prozessen und Marketing geben Fabrikate wie Skoda den Rahmen vor für profitable Geschäfte. Wie das bei „Skoda Plus“ gelingt, erläutert Jörg Nolting im Interview.

Dafür müssen die Partner aber verschiedene Vorgaben erfüllen. Nicht zuletzt brauchen sie Platz.
Dafür müssen die Partner aber verschiedene Vorgaben erfüllen. Nicht zuletzt brauchen sie Platz.
(Bild: Skoda)

Skoda hat vor gut drei Jahren begonnen, seine Gebrauchtwagenmarke „1+ Gebrauchtwagen“ durch den Nachfolger „Skoda Plus“ abzulösen. Mit Jörg Nolting ist nun eine neue Führungskraft für die Gebrauchtwagenmarke zuständig, der bereits für verschiedenen Fabrikate gearbeitet hat. Im Interview erläutert er, wo „Skoda Plus“ steht und was er mit der Marke vorhat.

Redaktion: Herr Nolting, das Thema Gebrauchtwagen begleitet Sie seit Langem beruflich. Was hat sich in den letzten Jahren geändert?

Jörg Nolting: Der Gebrauchtwagenkauf ist für den Kunden sehr viel transparenter, für alle Beteiligten schneller und damit auch anspruchsvoller geworden. Der Handel ist deshalb viel stärker als früher gefordert, professionell zu arbeiten, damit das Gebrauchtwagengeschäft profitabel ist. Missmanagement oder zu wenig Aufmerksamkeit für die Gebrauchten wirken sich schnell negativ auf das Betriebsergebnis aus.