„Speedback“: Aston Martin DB5 reloaded

Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Moderne Technik im Retro-Look: Ein neuer Sportwagen lässt die Herzen von Klassik-Liebhabern höher schlagen. Vor allem James-Bond-Fans dürfte der Brite bekannt vorkommen.

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Der „Speedback“ aus der britischen Manufaktur David Brown Automotive könnte leicht als moderner Nachfolger der Aston Martin DB5 durchgehen.
Der „Speedback“ aus der britischen Manufaktur David Brown Automotive könnte leicht als moderner Nachfolger der Aston Martin DB5 durchgehen.
(Foto: David Brown Automotive)

Autoliebhabern hat das Herz geblutet, als der Aston Martin DB5, das Bond-Auto schlechthin, im letzten 007-Film „Skyfall“ gegen Ende in die Luft gejagt wurde. Lassen wir dahingestellt, ob es sich um einen echten der nur rund 1.000-mal gebauten britischen Klassiker handelte oder doch eher um ein 1:3-Modell, das explodierte. Allein aus Kontinuitätsgründen, also, damit der Anschluss an den letzten Film logisch ist, bräuchte der Agent ihrer Majestät nun einen neuen Dienstwagen. Einen ernsthaften Anwärter auf diese Rolle gibt es jetzt.

Die britische Manufaktur David Brown Automotive hat einen Sportwagen vorgestellt, der als moderner Nachfolger des DB5 durchgehen könnte. Technisch basiert das „Speedback“ genannte Modell auf dem seit 2006 gebauten Jaguar XKR, dessen 5,0-Liter-V8-Kompressor 375 kW/510 PS leistet.

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Optisch haben die Designer der Manufaktur einen klassischen, britischen GT erschaffen, der mit seiner gestreckten Silhouette, dem charakteristischen Kühlergrill und den leicht liegenden Scheinwerfern auf den ersten Blick erkennen lässt, wer Modell gestanden hat. Schaut man genauer hin, sind selbst die typische kleine Hutze auf der langen Motorhaube, zwei Luftauslässe an den Seiten und zierliche, angedeutete Chromstoßstangen dem Original perfekt nachempfunden.

Der Speedback wird in Coventry in Mittelengland gefertigt, über den Preis schweigt sich die Manufaktur aus, deren Gründer David Brown nach eigener Aussage nichts mit dem gleichnamigen Aston-Martin-Gründer zu tun hat. Für einen originalen und gut gepflegten DB5 zahlen Sammler heutzutage auch gern schon mal 300.000 Euro. Viel günstiger dürfte der handgefertigte Quasi-Nachfolger nicht werden. Darauf lässt auch die Wahl des Ortes für seinen ersten offiziellen Auftritt vor Publikum schließen: Er steht auf einer der exklusivsten Auto- und Lifestyle-Messen, der „Top Marques Show“ in Monaco. Ob der britische Geheimdienst für seinen Top-Agenten schon ein Exemplar bestellt hat, ist nicht bekannt.

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