Sportliche Camper-Studie auf Ducato-Basis

Redakteur: Laura Jaworek

Das Unternehmen Sunlight zeigt mit dem Cliff 4x4 Adventure Van interessante Möglichkeiten, Sport- und Abenteuer-Elemente in ein Fahrzeug zu integrieren. So gibt es für Surfer beispielsweise eine 500 Meter lange Seilwinde, die sie wieder an Land holt.

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Mit seinem Allradantrieb sind steile Hänge überquerbar.
Mit seinem Allradantrieb sind steile Hänge überquerbar.
(Bild: Sunlight GmbH)

Sunlight hat im April die Studie „Cliff 4x4 Adventure Van“ online vorgestellt. Diese richtet sich vorwiegend an Wasser- und Bergsportler, die einen geländetauglichen Van mit speziellen Gadgets für ihre Sportart brauchen.

Das Konzeptauto basiert auf der Technik-Plattform des Fiat Ducato „L5H3 Maxi“ mit 130 PS und einem 2,3-Liter-Motor. Ohne Dachreling misst es daher eine Höhe von 2,76 m, ist 2,05m breit und 6,36 m lang. Für steile Strecken gibt dem Camper dann der Allradantrieb von Dangel Halt.

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Halt bietet auch das glasfaserverstärkte Kunststoffdach, das man über Klettergriffe erreicht. Auf ihm befindet sich eine rutschsichere Gangway. Außerdem kann der Abenteurer sich mit Hilfe von zwei Teleskopstangen eine Hängematte darauf installieren und unter freiem Himmel schlafen. Besonders fällt auf dem Dach aber die Seilwinde für Wassersportler auf. Ein Knopfdruck genügt, um das 500-Meter-lange Seil aufzurollen und die Person zurück ans Ufer zu bringen.

Am Heck befinden sich dagegen einige Extras für Mountainbike-Fahrer: ein Fach für eine tragbare Sprungrampe, Montageständer an der Innenseite der Hecktür und Aufbewahrungstaschen für Zubehör. Nach einer langen MTB-Tour kann sich der Sportler auf der Hängematte oder einer ausklappbaren Couch (180cm x 145cm) ausruhen. Zwei weitere Luftmatratzen hätten es auf den beiden Sideboards Platz.

Allerdings fehlt ein richtiges Bad. Die Abenteurer begnügen sich bei diesem Konzeptauto lediglich mit einer mobilen Duschwanne und einer Verbrenner-Toilette. Mobil sind auch die Kühltruhen, die für das Picknick nach draußen genommen werden können. Weiteres Zeltausflug-Feeling herrscht bei der Gepäckunterbringung: statt im Schrank, verstaut der Van-Fahrer alles in Netzen, an Haken und in Taschen. Einzig der Küchenblock kommt einem traditionellen Wohnmobil gleich.

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