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Stackmann: Corona-Krise verleiht VW digitalen Schub

| Autor: Christoph Seyerlein

VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann ist die Stimmung aufgrund der Corona-Krise zu schlecht. Zwar sei auch er besorgt, doch man müsse die Perspektive ändern, erklärte der Manager in einem Video-Statement. Es gebe auch Grund für Optimismus.

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VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann am Steuer eines ID 3.
VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann am Steuer eines ID 3.
(Bild: Volkswagen)

In einem Video-Statement beim Karriere-Netzwerk LinkedIn hat sich VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann zur Corona-Krise geäußert. Insgesamt zog der Manager dabei ein positives Zwischenfazit. „Wir arbeiten weltweit mit unseren Händlern daran, den Kontakt zu unseren Kunden zu halten. Wir haben viele kreative Ideen. Es gibt kontaktlose Probefahrten, kontaktlose Verkaufsprozesse und kontaktlose Fahrzeugübergaben an unsere Kunden. Das läuft sehr gut“, erklärte Stackmann.

Trotz der weit verbreiteten Produktionsunterbrechungen bei Volkswagen sagte der Vorstand, dass der Hersteller weiter Autos verkaufe, es gebe keinen Auslieferungsstopp. Allerdings hatte Konzernchef Herbert Diess zuletzt gesagt, dass die Nachfrage derzeit sehr gering sei und Volkswagen „praktisch keine Autos mehr“ loswerde.

Stackmann selbst will sich nicht von den vielen Negativ-Schlagzeilen leiten lassen. „Wir sind alle besorgt, aber ich denke, wir brauchen eine andere Perspektive. Mit jedem Tag, der vergeht, rückt das Ende der Corona-Krise näher.“ Darauf konzentrierten sich er und sein Team aktuell.

Für seine Mitarbeiter hatte der Manager in seinem Statement ein großes Lob übrig. „Mein Team zeigt gerade seine absolute Bestleistung“, sagte er. Alle seien sehr kreativ und dennoch auf das Wesentliche fokussiert. Zentral sei der Kontakt zum Kunden. „Die aktuelle Phase wird uns einen großen Schub geben, die Marke Volkswagen zu digitalisieren. Das wird einen nachhaltigen Effekt darauf haben, wie Kunden uns künftig wahrnehmen“, so Stackmann.

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