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Toyota Yaris IV: Mehr Raum für eine wertigere Ausstattung

| Autor / Redakteur: sp-x / Viktoria Hahn

Nach mehr als zwei Jahrzehnten geht nunmehr die vierte Generation des Toyota Yaris an den Start. Der stadttaugliche Kleinwagen fällt ähnlich kurz, aber dennoch geräumiger aus als sein Vorgänger.

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(Bild: Toyota)

Da steht er nun – der Toyota Yaris der vierten Generation. Und er bleibt sich treu als besonders kurzer Vertreter seines Segments, trumpft also mit nahezu gleicher Außenlänge (3,95 Meter) bei der Parkplatzsuche in der Stadt auf. Allerdings gibt es fünf Zentimeter mehr Radstand, um gewachsenen Raumansprüchen der Kundschaft Rechnung zu tragen.

Außerdem rollt er satter, weil vier Zentimeter flacher an, während die Breite um fünf Zentimeter anwächst. Auf den ersten Blick wirkt der neue Yaris selbstbewusst eingepreist, startet er doch bei wenigstens 15.391 Euro für die Einliter-Version mit 53 kW/92 PS, während die üppig ausstaffierte „Premier Edition“ als 85 kW/116 PS starke Hybrid-Variante mit 25.140 Euro zu Buche schlägt.

Toyota Yaris: Neuer Hybridantrieb und mehr Platz
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Allerdings kommt schon die Basis alles andere als mager daher. Umfangreiche autonome Bremsfunktionen inklusive Fußgänger-Erkennung und Kreuzungsassistent, zahlreiche Connected-Services und sogar ein adaptiver Tempomat sind dabei. Die gemittelten Verbräuche pendeln sich je nach Version zwischen 2,8 und 5,1 Litern je 100 Kilometer ein.

Da der Verkaufsanteil der Einliter-Variante hierzulande nicht einmal zehn Prozent betragen soll, hat Toyota auf deren dynamische Präsentation gleich verzichtet – demnach starten wir mit dem 1,5 Liter großen Benziner (92 kW/125 PS), dessen Volumen die Ingenieure übrigens ebenso aus drei Töpfen generieren. Und neben einer CVT-Automatik bietet Toyota ein manuelles Sechsgang-Getriebe, um die fahraktiven oder preissensiblen Interessenten bei der Stange zu halten.

Im Innenraum vermittelt der Yaris ein gutes Raumgefühl – jedenfalls gilt das für die erste Reihe. Im Fond fällt das Platzangebot trotz gewachsenen Randstands nicht üppiger aus als beim Vorgänger. Produktspezialist Marvin Inden-Lohmar erklärt das mit den Bedürfnissen der Klientel, die selten mit mehr als zwei Insassen unterwegs sei. Insofern geht die Kniefreiheit hinten zwar Ordnung, wer häufig weitere Reisen mit mehr als zwei Personen bestreitet, hat Alternativen.

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