Umfrage: E-Autos oft nur Zweitwagen

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Elektroauto und Verbrenner werden bis auf weiteres gemeinsam die Straßen nutzen. Als mögliche Erstwagen haben sich die Stromer im Bewusstsein der Deutschen noch nicht durchgesetzt.

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(Bild: Wehner/»kfz-betrieb«)

Die Deutschen sehen das Elektroauto bislang vor allem als Zweitwagen. Lediglich 39 Prozent können sich derzeit einen Stromer als Ersatz für einen hauptsächlich genutzten Pkw vorstellen, wie eine Umfrage der Marktbeobachter von DAT ergibt. Für 45 Prozent wäre er maximal als zusätzliches Auto vorstellbar, 16 Prozent sind sich unschlüssig. Die Anteile verändern sich abhängig vom Haushaltseinkommen: Je mehr Geld zur Verfügung steht, desto stärker wird das E-Auto als reiner Zweitwagen gesehen.

Die benötigte Reichweite eines E-Autos liegt im Schnitt bei 415 Kilometern, wie darüber hinaus aus der Umfrage hervorgeht. Wenigfahrer mit Fahrleistungen unterhalb von 10.000 Kilometern im Jahr würden sich mit 365 Kilometern zufriedengeben, Vielfahrer (über 30.000 Kilometer) bräuchten 473 Kilometer.

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