Führerschein Umtauschfristen werden verlängert

Von Doris Pfaff

Am Freitag stimmte der Bundesrat der Verlängerung der Führerschein-Umtauschfrist zu. Führerscheinbesitzer der Jahrgänge 1953 bis 1958 haben nun ein halbes Jahr länger Zeit, ihre Papierausweise gegen fälschungssichere Führerscheine im Scheckkartenformat einzutauschen.

Anbieter zum Thema

Führerscheine, die vor dem Januar 2013 ausgestellt wurden, müssen je nach Frist bis spätestens 2033 in fälschungssichere Dokumente umgetauscht werden.
Führerscheine, die vor dem Januar 2013 ausgestellt wurden, müssen je nach Frist bis spätestens 2033 in fälschungssichere Dokumente umgetauscht werden.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Wegen der Pandemie kommt es zu Engpässen in den Führerscheinstellen der Behörden, deshalb hatte die Bundesregierung dafür gestimmt, die erste Frist zu verlängern. Diese war bereits Ende Januar ausgelaufen und wurde nun bis zum 19. Juli erweitert.

In der ersten Stufe müssen Führerscheinbesitzer der Geburtsjahrgänge 1953 bis 1958 ihre alten Papierführerscheine, die bis zum 31. Dezember 1998 ausgestellt wurden, umtauschen. Betroffene sollen keine Sanktionen fürchten müssen, wenn sie ihren alten Führerschein angesichts der aktuellen Corona-Situation noch nicht rechtzeitig umtauschen konnten, so die Begründung des Bundesrats.

Hintergrund ist eine EU-Vorgabe, wonach spätestens bis zum Jahr 2033 alle Führerscheine in Europa in einheitlich lesbare und fälschungssichere Kartenformate umgetauscht sein müssen.

Die Umtauschfristen erfolgen in Staffeln. In der ersten Stufe müssen Führerscheinbesitzer der Jahrgänge 1953 bis 1958 ihre alten Papierführerscheine, die bis zum 31. Dezember 1998 ausgestellt wurden, umtauschen. Die nächste Altersgruppe (Jahrgänge 1959 bis 1964) hat bis zum 19. Januar 2023 Zeit, ihren Führerschein umzutauschen. Für den neuen Scheckkarten-Führerschein wird eine Gebühr von rund 25 Euro fällig.

(ID:47992880)